Sebastian Bohren

Violine


Suyeon Kang

Violine

Die Geigerin Suyeon Kang, geboren in Südkorea und aufgewachsen in Kanada und Australien, lebt seit 2007 in Europa wo sie ein buntes Musikleben pflegt. Seitdem sie mit 16 Jahren als «Australian Young Perfomer of the Year» ausgezeichnet wurde, tritt sie weltweit als Solistin auf. Suyeon Kang ist ausserdem eine passionierte Kammermusikerin und spielte u.a. mit Julian Steckel und Daniel Gaede bei verschiedenen Festivals. 2014 wurde sie zu «Chamber Music Connects the World» in Kronberg eingeladen, wo sie mit Stephen Isserlis, Christian Tetzlaff und Gidon Kremer musizierte. Im gleichen Jahr gründete sie das Boccherini Trio, das sich vor Allem mit der Neuentdeckung und Aufführung von Boccherinis unzähligen Werken für Streichtrio widmet.

Suyeon Kang ist mehrfach ausgezeichnet, so gewann sie u.a. 2015 den 1. Preis und den Publikumspreis beim Michael Hill Internationalen Violinwettbewerb in Neuseeland und 2016 den 3. Preis beim Princess Astrid International Music Prize in Norwegen.

Als Solistin konzertierte sie bereits mit vielen europäischen, australischen und asiatischen Orchestern sowie als Gastkonzertmeisterin u.a. beim Münchener Kammerorchester und dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin. Seit 2014 ist sie Mitglied der Camerata Bern und des europäischen Kammerorchesters Spira Mirabilis. Darüber hinaus tritt sie mit dem Orchestre de Chambre de Genève und der Kammerphilharmonie Bremen auf.


Gwendolyn Masin

Violine, Gründerin und künstlerische Leiterin

Gwendolyn Masin ist Konzertviolinistin, Dozentin, künstlerische Leiterin, Autorin und Inhaberin eines Doktortitels. Ihre internationalen Auftritte mit Musikern, Künstlern und Orchestern aus aller Welt werden von Publikum und Presse gleichermassen gelobt. Die Virtuosität der als «Naturbegabung mit einer Autorität, um die sie die meisten Violinisten beneiden müssten» (The Irish Times) beschriebenen Geigerin ist kein Zufall: Gwendolyn Masin entstammt einer traditionsreichen Musikerfamilie aus Mittel- und Osteuropa. Bereits im Alter von fünf Jahren gab sie ihr Debüt an der Franz-Liszt-Akademie in Budapest. Seither ist bei jedem Auftritt ihre Liebe zur Bühne förmlich greifbar: «Gwendolyn IS music», hiess es folgerichtig in The Independent. Kammermusik gehört zu ihren frühesten musikalischen Erfahrungen, und wann immer es ihr möglich ist, kehrt sie zu ihr zurück. Seit längerem konzentriert Masin sich in ihrer Arbeit verstärkt darauf, alternative Wege zu finden, über die sie mehr Musik zu immer mehr Menschen bringen kann. 2006 rief sie in Stuttgart das GAIA Music Festival ins Leben, das 2009 mit ihr nach Thun umzog. Angetrieben vom gemeinsamen Wunsch nach dem Spiel in tiefer Verbundenheit miteinander finden Masin und die mehr als 180 Musiker, die seit dem Beginn der GAIA-Festivals miteinander aufgetreten sind, in ihm einen Rückzugsort vom hektischen Alltag der Musiktourneen in ihrer Einheit mit anderen und dem hochgeschätzten Publikum von GAIA.


Wouter Vossen

Violine

Für den niederländischen Violinisten Wouter Vossen liegt die Magie der Musik in der grenzenlosen Möglichkeit durch sie mit Menschen in der ganzen Welt in Verbindung zu treten. Er stammt aus einer Familie mit langer musikalischer Tradition und begann nach seinem Studium bei Herman Krebbers seine musikalische Abenteuerreise.

Als Solist ist er u.a. mit der Academy of St. Martin in the Fields aufgetreten und ist 1. Konzertmeister des Residentie Orchestra Den Haag. Er hat mit Musikern wie Ray Chen, Nelson Goerner und Gidon Kremer zusammengearbeitet und ist Gründungsmitglied des bekannten Storioni Trios sowie des jährlich stattfindenden Storioni Festivals.

In jüngster Zeit dirigiert und leitet er verschiedene Orchester in Korea, den Niederlanden und Polen.


Tomoko Akasaka

Viola

Tomoko Akasaka ist eine vielseitige Bratschistin, die für ihr außergewöhnliches Charisma und ihre Bühnenpräsenz als Solistin und Kammermusikerin geschätzt wird. Sie begann im Alter von fünf Jahren in Japan zunächst mit dem Geigenspiel und studierte in Ungarn, bevor sie nach ihrer Rückkehr nach Tokio schliesslich zur Bratsche wechselte. Danach setzte sie ihre Studien am Genfer Konservatorium bei Nobuko Imai fort, deren Assistentin sie zur gleichen Zeit war. Darüber hinaus war sie Gastprofessorin am Konservatorium von Neuenburg.

Ihre musikalische Beziehung zu György Kurtág hat einen tiefen Einfluss auf sie als Musikerin. Sie arbeitet regelmäßig mit Helmut Lachenmann und Toshio Hosokawa zusammen und hat zahlreiche zeitgenössische Werke für Viola auf- und uraufgeführt.

Tomoko Akasaka ist seit 2016 Mitglied des Amaryllis Quartetts. Zu ihren Kammermusikpartnern zählen ausserdem Gidon Kremer, Yuri Bashmet, Daniel Hope, Juliane Banse, Heinz Holliger, Menahem Pressler, Julian Steckel, Andreas Ottensamer, Daishin Kashimoto, das Kuss Quartett und viele andere, mit denen sie bei internationalen Musikfestivals wie den Salzburger Festspielen, dem Kronberg Cello Festival und der Schubertiade auftritt.

Als Solistin trat sie u.a. mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, der Kremerata Baltica, dem Orchestre de Chambre de Genève und dem Japan Chamber Orchestra unter Dirigenten wie Seiji Ozawa , Johannes Kalitzke und Günther Herbig auf.

 

 


Razvan Popovici

Viola


Chiara Enderle Samatanga

Cello

 

 


Benedict Klöckner

Cello

Benedict Kloeckner, geboren 1989, zählt zu den am meisten bewunderten Begabungen der neuen Solistengeneration und ist Gewinner zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Der Cellist konzertiert weltweit als Solist mit erstklassigen Orchestern wie dem Royal Philharmonic Orchestra London, der Deutschen Radiophilharmonie, dem NDR Radio Sinfonieorchester, der Deutschen Staatsphilharmonie und der Kremerata Baltica unter renommierten Dirigenten wie Howard Griffiths, Ingo Metzmacher, Michael Sanderling, Jan Söderblum und Heinrich Schiff.

Er spielt Kammermusik u.a. mit Yuri Bashmet, Christoph Eschenbach, Anna Fedorova, José Gallardo, Gidon Kremer, Anne-Sophie Mutter und Sir András Schiff und ist gern gesehener Gast bei Festivals in aller Welt.  Benedict Kloeckner arbeitet regelmässig mit zeitgenössischen Komponisten zusammen, u.a. mit Eric Tanguy, Wolfgang Rihm, dessen Cellokonzert «Versuchung» er in München aufführte, und mit Howard Blake, der ihm eine Cellosonate schrieb.

Seit 2014 ist Benedict Kloeckner der künstlerische Leiter des von ihm gegründeten Internationalen Musikfestival Koblenz mit Künstlern wie Vilde Frang, Tianwa Yang, Boris Giltburg sowie dem Münchner und dem Georgischen Kammerorchester.
Seine künstlerische Ausbildung genoss Benedict Kloeckner als Schüler von Prof. Ostertag und als Junger Solist im Studiengang «Kronberg Academy Master» bei Prof. Frans Helmerson und Gary Hoffman.


Lars Schaper

Kontrabass


Maximilian Randlinger

Flöte

Maximilian Randlinger, geboren 1988 in Traunstein, entdeckte schon während seines Studiums bei Andrea Lieberknecht an der Hochschule für Musik und Theater München seine große Leidenschaft für Kammermusik. So gründete der Flötist 2009 gemeinsam mit ehemaligen Mitgliedern des Bundesjugendorchesters das canorusquintett. Das Ensemble wurde seitdem mit diversen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem 1. Preis und dem Sonderpreis des Internationalen Henri-Tomasi Wettbewerbs und dem Sonderpreis des ARD Musikwettbewerbs für die beste Interpretation des Auftragswerks. CD-Aufnahmen und Live-Mitschnitte beim BR und SWR sowie ihr Auftritt beim Rheingau-Musikfestival 2019 belegen den Erfolg des canorusquintetts.
Als Solist gewann Maximilian Randlinger neben dem 1. Preis im 4. Internationalen Musikwettbewerb Markt Oberstdorf ein Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs 2014 und trat u.a. mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester, der Südwestdeutschen Kammerphilharmonie Pforzheim und dem Theater für Niedersachsen Hildesheim auf.

In den Spielzeiten 2018/19 – 2019/20 ist er im Bayerischen Staatsorchester der Staatsoper München engagiert. Zuvor konnte er Erfahrungen u.a. beim Gewandhausorchester Leipzig, den Augsburger Philharmonikern und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks sammeln.

Maximilian Randlinger war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes, des Vereins «Live Music Now» Hannover und München sowie der Villa Musica, Rheinland Pfalz.


Moritz Roelcke

Klarinette


Igor Ahss

Fagott


Hervé Joulain

Horn

Als Solist hat Hervé Joulain bereits mit 120 verschiedenen Orchestern weltweit die Hornkonzerte von Haydn, Mozart, Schumann, Weber, Saint-Saëns, Strauss und Britten aufgeführt. Daneben hat er eine Vorliebe für Kammermusik, die er mit Partnern wie Pinchas Zukerman, Boris Berezowski, Boris Belkin, Vadim Repin, Schlomo Mintz, Yuri Bashmet, Natalia Guttmann, Paul Tortelier, Renaud Capuçon, Gidon Kremer in ganz Europa, Kanada, Amerika und Israel pflegt.

Mit nur 20 Jahren wurde Hervé Joulain Solohornist des Orchestre Philharmonique de Radio France unter Marek Janowski und danach des Orchestre National de France. Er spielte unter der Leitung von bedeutenden Dirigenten wie Leonard Bernstein, Zubin Metha, Daniel Baremboim, Pierre Boulez, Lorin Maazel, Seiji Ozawa, Eliahu Inbal, Kurt Mazur, Charles Dutoit, Riccardo Muti, Bernard Haitink und Claudio Abbado.

Von 1994 bis 1998 war er Assistenzprofessor für Horn am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris. Ausserdem hat er Meisterkurse in den 22 Ländern gegeben. Durch sein grosses Interesse an zeitgenössischer Musik hat er u.a. mit den Komponisten Nicolas Bacri, Philippe Hersant, Kristoph Penderecki, Gérard Grisey, Michael Levinas, Tristan Murail und Sebastian Fagerlund zusammengearbeitet.


José Gallardo

Klavier

In Buenos Aires geboren, begann José Gallardo mit fünf Jahren mit dem Klavierunterricht, zunächst in Buenos Aires am Konservatorium. Später setzte er sein Studium bei Prof. Poldi Mildner in Mainz fort. Schon während dieser Zeit entdeckte er seine Vorliebe für Kammermusik. Musikalische Anregungen verdankt er Künstlern wie Menahem Pressler, Alfonso Montecino, Sergiu Celibidache, Rosalyn Tureck und Bernard Greenhouse. José Gallardo hat zahlreiche nationale und internationale Preise errungen. Einladungen zu diversen Tourneen und Festivals folgten, u.a. zum Verbier Festival, dem Lucerne Festival, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, den Schwetzinger Festspielen, zum Cello Festival Kronberg und zum Chopin Festival in Warschau. José Gallardo tritt regelmässig in Europa, Asien, Israel, Ozeanien und Südamerika auf. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen u.a. Vilde Frang, Gidon Kremer, Nils Mönkemeyer, Tomoko Akasaka, Andreas Ottensammer, Benedict Klöckner und Miklós Perényi. Er hat CDs bei Warner, Deutsche Grammophone, Challenge Records Int., Genuin, NEON, Oehms Classics und Naxos eingespielt sowie diverse Fernseh- und Rundfunkproduktionen gemacht. Seit 2013 ist er zusammen mit Andreas Ottensamer künstlerischer Leiter des Kammermusikfestivals «Bürgenstock Festival» in Luzern.


Diana Ketler

Klavier