Sebastian Bohren

Violine

Von der Süddeutschen Zeitung wurde Bohren 2016 zu den «ernsthaften und geradlinigen Musiker seiner Generation» gezählt. 2018 debütierte er beim Lucerne Festival. Zukünftige und kürzliche Highlights sind unter anderem die Auftritte mit Daniel Hope und dem ZKO in Schnittke's Concerto Grosso Nr. 1, mit dem Sinfonieorchester Basel in Eötvös' «Seven» und in Gubaidulina's «Offertorium», Bartok’s 1. Violinkonzert mit dem Orchestra Svizzera Italiana unter Heinz Holliger sowie das Korngold Violinkonzert mit dem Orchestre de chambre fribourgeois im Kulturcasino Bern.

Sebastian Bohrens Einspielung von Beethovens Violinkonzert mit dem Ensemble CHAARTS stiess bei der Fachpresse auf Begeisterung. 2017 folgten Violinkonzerte von Mendelssohn, Hartmann und Schubert sowie digitale Live-Alben mit Werken von Vasks, Kancheli und Schostakowitsch. Im Juni 2021 debütierte Bohren beim Label Avie mit Mozarts Violinkonzerte Nr. 3 und 5.

Seine Leidenschaft für Kammermusik pflegt Sebastian beispielsweise in der Zusammenarbeit mit Roby Lakatos, Dmitry Sitkovetsky, Konstantin Lifschitz, Benjamin Schmid, Reto Bieri, Thomas Demenga, Hansheinz Schneeberger, Yekwon Sunwoo, Christian Poltera oder Antoine Tamestit.

Der in Zürich lebende Geiger ist weiterhin eng seiner Heimat, dem Kanton Aargau, verbunden. 2015 und 2020 erhielt er Werkbeiträge des Aargauer Kuratoriums, im Sommer 2015 war er Festival Artist am Festival Boswiler Sommer. Mit großem Erfolg leitet er seine eigene Konzertreihe Stretta Concerts in Brugg sowie die Reihe «Worte und Klänge» im Bellevue Park Hotel in Adelboden. Sebastian Bohren spielt die Violine «Ex-Wanamaker-Hart» von G.B. Guadagnini (Parma 1761).


Suyeon Kang

Violine

Die Geigerin Suyeon Kang, geboren in Südkorea und aufgewachsen in Kanada und Australien, lebt seit 2007 in Europa wo sie ein buntes Musikleben pflegt. Seitdem sie mit 16 Jahren als «Australian Young Perfomer of the Year» ausgezeichnet wurde, tritt sie weltweit als Solistin auf. Suyeon Kang ist ausserdem eine passionierte Kammermusikerin und spielte u.a. mit Julian Steckel und Daniel Gaede bei verschiedenen Festivals. 2014 wurde sie zu «Chamber Music Connects the World» in Kronberg eingeladen, wo sie mit Stephen Isserlis, Christian Tetzlaff und Gidon Kremer musizierte. Im gleichen Jahr gründete sie das Boccherini Trio, das sich vor Allem mit der Neuentdeckung und Aufführung von Boccherinis unzähligen Werken für Streichtrio widmet.

Suyeon Kang ist mehrfach ausgezeichnet, so gewann sie u.a. 2015 den 1. Preis und den Publikumspreis beim Michael Hill Internationalen Violinwettbewerb in Neuseeland und 2016 den 3. Preis beim Princess Astrid International Music Prize in Norwegen.

Als Solistin konzertierte sie bereits mit vielen europäischen, australischen und asiatischen Orchestern sowie als Gastkonzertmeisterin u.a. beim Münchener Kammerorchester und dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin. Seit 2014 ist sie Mitglied der Camerata Bern und des europäischen Kammerorchesters Spira Mirabilis. Darüber hinaus tritt sie mit dem Orchestre de Chambre de Genève und der Kammerphilharmonie Bremen auf.


Gwendolyn Masin

Violine, Gründerin und künstlerische Leiterin

Gwendolyn Masin ist Konzertviolinistin, Dozentin, künstlerische Leiterin, Autorin und Inhaberin eines Doktortitels. Ihre internationalen Auftritte mit Musikern, Künstlern und Orchestern aus aller Welt werden von Publikum und Presse gleichermassen gelobt. Die Virtuosität der als «Naturbegabung mit einer Autorität, um die sie die meisten Violinisten beneiden müssten» (The Irish Times) beschriebenen Geigerin ist kein Zufall: Gwendolyn Masin entstammt einer traditionsreichen Musikerfamilie aus Mittel- und Osteuropa. Bereits im Alter von fünf Jahren gab sie ihr Debüt an der Franz-Liszt-Akademie in Budapest. Seither ist bei jedem Auftritt ihre Liebe zur Bühne förmlich greifbar: «Gwendolyn IS music», hiess es folgerichtig in The Independent. Kammermusik gehört zu ihren frühesten musikalischen Erfahrungen, und wann immer es ihr möglich ist, kehrt sie zu ihr zurück. Seit längerem konzentriert Masin sich in ihrer Arbeit verstärkt darauf, alternative Wege zu finden, über die sie mehr Musik zu immer mehr Menschen bringen kann. 2006 rief sie in Stuttgart das GAIA Music Festival ins Leben, das 2009 mit ihr nach Thun umzog. Angetrieben vom gemeinsamen Wunsch nach dem Spiel in tiefer Verbundenheit miteinander finden Masin und die mehr als 180 Musiker, die seit dem Beginn der GAIA-Festivals miteinander aufgetreten sind, in ihm einen Rückzugsort vom hektischen Alltag der Musiktourneen in ihrer Einheit mit anderen und dem hochgeschätzten Publikum von GAIA.


Wouter Vossen

Violine

Für den niederländischen Violinisten Wouter Vossen liegt die Magie der Musik in der grenzenlosen Möglichkeit durch sie mit Menschen in der ganzen Welt in Verbindung zu treten. Er stammt aus einer Familie mit langer musikalischer Tradition und begann nach seinem Studium bei Herman Krebbers seine musikalische Abenteuerreise.

Als Solist ist er u.a. mit der Academy of St. Martin in the Fields aufgetreten und ist 1. Konzertmeister des Residentie Orchestra Den Haag. Er hat mit Musikern wie Ray Chen, Nelson Goerner und Gidon Kremer zusammengearbeitet und ist Gründungsmitglied des bekannten Storioni Trios sowie des jährlich stattfindenden Storioni Festivals.

In jüngster Zeit dirigiert und leitet er verschiedene Orchester in Korea, den Niederlanden und Polen.


Tomoko Akasaka

Viola

Tomoko Akasaka ist eine vielseitige Bratschistin, die für ihr außergewöhnliches Charisma und ihre Bühnenpräsenz als Solistin und Kammermusikerin geschätzt wird. Sie begann im Alter von fünf Jahren in Japan zunächst mit dem Geigenspiel und studierte in Ungarn, bevor sie nach ihrer Rückkehr nach Tokio schliesslich zur Bratsche wechselte. Danach setzte sie ihre Studien am Genfer Konservatorium bei Nobuko Imai fort, deren Assistentin sie zur gleichen Zeit war. Darüber hinaus war sie Gastprofessorin am Konservatorium von Neuenburg.

Ihre musikalische Beziehung zu György Kurtág hat einen tiefen Einfluss auf sie als Musikerin. Sie arbeitet regelmäßig mit Helmut Lachenmann und Toshio Hosokawa zusammen und hat zahlreiche zeitgenössische Werke für Viola auf- und uraufgeführt.

Tomoko Akasaka ist seit 2016 Mitglied des Amaryllis Quartetts. Zu ihren Kammermusikpartnern zählen ausserdem Gidon Kremer, Yuri Bashmet, Daniel Hope, Juliane Banse, Heinz Holliger, Menahem Pressler, Julian Steckel, Andreas Ottensamer, Daishin Kashimoto, das Kuss Quartett und viele andere, mit denen sie bei internationalen Musikfestivals wie den Salzburger Festspielen, dem Kronberg Cello Festival und der Schubertiade auftritt.

Als Solistin trat sie u.a. mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, der Kremerata Baltica, dem Orchestre de Chambre de Genève und dem Japan Chamber Orchestra unter Dirigenten wie Seiji Ozawa , Johannes Kalitzke und Günther Herbig auf.


Razvan Popovici

Viola

Razvan Popovici, in eine Musikerfamilie in Bukarest geboren, studierte in Salzburg, Paris und Freiburg bei Peter Langgartner, Jean Sulem und Wolfram Christ. Wichtige künstlerische Impulse bekam er von Tabea Zimmermann, Paul Coletti, Wilfried Strehle, Christoph Wyneken, Thomas Riebl, dem Hagen Quartett und Peteris Vasks.

Razvan Popovici spielte als Solist in mehreren europäischen Ländern und ist regelmäßig Gast bei europäischen Festivals. Seine Kammermusikpartner waren Konstantin Lifschitz, Natalia Gutman, Rainer Kussmaul, Alexander Lonquich, Thomas Brandis, Daishin Kashimoto, Thomas Demenga, Benjamin Schmid, Adrian Brendel, Baiba Skride, Carolin Widmann, Mihaela Ursuleasa, Priya Mitchell, Gilles Apap, Alina Pogostkina, Polina Leschnko, Reto Bieri, Chen Chalevi, das casalQuartett und Mitglieder des Amadeus Quartetts und des Ensemble Wien-Berlin.

Als Mitglied des Ensemble Raro konzertiert er in ganz Europa, Japan und Nordamerika. Razvan Popovici gibt regelmässig Meisterkurse in der Tschechischen Republik, Rumänien, Italien und Japan und ist Initiator und Intendant des Chiemgauer Musikfrühlings in Traunstein, der Kammermusikreihe Pèlerinages in München und des SoNoRo Festivals in Bukarest.


Chiara Enderle Samatanga

Cello

Chiara Enderle Samatanga, Violoncello, wurde in eine Musikerfamilie in Zürich geboren und verbrachte ihre frühe Kindheit auf Konzertreise mit dem Streichquartett ihrer Eltern. Zu ihren wichtigsten Lehrern gehörten Thomas Grossenbacher, Jens Peter Maintz und Steven Isserlis. 2013 gewann sie die 1. Preise beim Internationalen Lutoslawski-Cellowettbewerb in Warschau und beim Pierre Fournier Award in London. Im selben Jahr debütierte sie beim Tonhalle-Orchester Zürich unter der Leitung von Kristjan Järvi. Sie tritt regelmässig als Solistin mit namhaften Orchestern wie dem Philharmonia Orchestra, dem Münchner Kammerorchester, der Kammerphilharmonie Potsdam, der Nationalphilharmonie in Warschau und weiteren auf. Rezitals und Kammermusikkonzerte führten sie nach England, Schottland, Deutschland, Frankreich, Polen und die USA.

Ihre erste CD, eine Einspielung des Cellokonzerts op. 17 von Paul Wranitzky mit dem Münchner Kammerorchester und Howard Griffiths, erschien 2016 bei Sony. Ihre zweite Aufnahme mit Solo- und Kammermusikwerken von Ernest Bloch kam 2017 auf den Markt. Seit 2018 ist sie Mitglied des renommierten Carmina Quartetts.


Benedict Klöckner

Cello

Benedict Kloeckner, geboren 1989, zählt zu den am meisten bewunderten Begabungen der neuen Solistengeneration und ist Gewinner zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Der Cellist konzertiert weltweit als Solist mit erstklassigen Orchestern wie dem Royal Philharmonic Orchestra London, der Deutschen Radiophilharmonie, dem NDR Radio Sinfonieorchester, der Deutschen Staatsphilharmonie und der Kremerata Baltica unter renommierten Dirigenten wie Howard Griffiths, Ingo Metzmacher, Michael Sanderling, Jan Söderblum und Heinrich Schiff.

Er spielt Kammermusik u.a. mit Yuri Bashmet, Christoph Eschenbach, Anna Fedorova, José Gallardo, Gidon Kremer, Anne-Sophie Mutter und Sir András Schiff und ist gern gesehener Gast bei Festivals in aller Welt.  Benedict Kloeckner arbeitet regelmässig mit zeitgenössischen Komponisten zusammen, u.a. mit Eric Tanguy, Wolfgang Rihm, dessen Cellokonzert «Versuchung» er in München aufführte, und mit Howard Blake, der ihm eine Cellosonate schrieb.

Seit 2014 ist Benedict Kloeckner der künstlerische Leiter des von ihm gegründeten Internationalen Musikfestival Koblenz mit Künstlern wie Vilde Frang, Tianwa Yang, Boris Giltburg sowie dem Münchner und dem Georgischen Kammerorchester.
Seine künstlerische Ausbildung genoss Benedict Kloeckner als Schüler von Prof. Ostertag und als Junger Solist im Studiengang «Kronberg Academy Master» bei Prof. Frans Helmerson und Gary Hoffman.


Lars Schaper

Kontrabass

Wie viele seiner Kollegen kam Lars Schaper eher durch einen Zufall, als durch eigenen Antrieb zum Kontrabass. Nichtsdestotrotz stellte er bald fest, dass dieses sein Instrument und seine Profession werden sollte. Im Laufe seiner Karriere spielte er in vielen grossen Orchestern, ist aktuell unter Teodor Currentzis im Orchester des SWR, blieb aber immer mit besonderer Freude der Kammermusik zugewandt. Bei CHAARTS oder dem Mahler Chamber Orchestra und kleineren Formationen sorgt Lars immer wieder für unfassbaren Groove! Bässer geht’s nicht …


Maximilian Randlinger

Flöte

Maximilian Randlinger, geboren 1988 in Traunstein, entdeckte schon während seines Studiums bei Andrea Lieberknecht an der Hochschule für Musik und Theater München seine große Leidenschaft für Kammermusik. So gründete der Flötist 2009 gemeinsam mit ehemaligen Mitgliedern des Bundesjugendorchesters das canorusquintett. Das Ensemble wurde seitdem mit diversen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem 1. Preis und dem Sonderpreis des Internationalen Henri-Tomasi Wettbewerbs und dem Sonderpreis des ARD Musikwettbewerbs für die beste Interpretation des Auftragswerks. CD-Aufnahmen und Live-Mitschnitte beim BR und SWR sowie ihr Auftritt beim Rheingau-Musikfestival 2019 belegen den Erfolg des canorusquintetts.
Als Solist gewann Maximilian Randlinger neben dem 1. Preis im 4. Internationalen Musikwettbewerb Markt Oberstdorf ein Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs 2014 und trat u.a. mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester, der Südwestdeutschen Kammerphilharmonie Pforzheim und dem Theater für Niedersachsen Hildesheim auf.

In den Spielzeiten 2018/19 – 2019/20 ist er im Bayerischen Staatsorchester der Staatsoper München engagiert. Zuvor konnte er Erfahrungen u.a. beim Gewandhausorchester Leipzig, den Augsburger Philharmonikern und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks sammeln.

Maximilian Randlinger war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes, des Vereins «Live Music Now» Hannover und München sowie der Villa Musica, Rheinland Pfalz.


Moritz Roelcke

Klarinette

Der schweizerisch-deutsche Klarinettist Moritz Roelcke (1991*) arbeitet mit dem Ensemble „Isabelle Faust & Friends“ und als Soloklarinettist im Royal Liverpool Philharmonic Orchestra in der Saison 20/21. Zuvor absolvierte er sein Solistendiplom beim französischen Klarinettisten Pascal Moraguès an der HEMU Lausanne und ein Masterstudium in Orchester bei Fabio Di Càsola in Zürich.

Konzerte als Kammermusiker und Solist führen Moritz regelmäßig nach Japan, unter anderem in die Suntory Concert Hall Tokyo, das Museso Nacional de Bellas Artes in Mexico City, Montreal, Seoul, London und Riga. Er konzertierte mit Kammermusikpartnern wie den Cellisten Maximilian Hornung und Chiara Enderle, dem Bratschisten Nils Mönkemeyer, dem Pianisten Teo Gheorghiu und dem Klarinettisten Wolfgang Meyer.

Moritz arbeitete 2018 mit dem Orchestre de Paris, daneben mit dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Berner Symphonieorchester, dem Musikkollegium Winterthur, dem Charts Ensemble Boswil und am Opernhaus Zürich. Er ist Mitglied der Zürcher Klezmer-Gruppe Cheibe Balagan und im Schweizer Kinofilm «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse» zu hören.


Igor Ahss

Fagott

Der israelische Fagottist Igor Ahss begann im Alter von 5 Jahren an der Gnessin School of Music in seiner Heimatstadt Moskau Violine zu spielen. Schon bald wechselte er aber aufs Fagott, welches ihr faszinierte. Er zog mit seiner Familie nach Israel und setzte dort sein Studium an der Thelma Yellin High-School of Arts fort. Später studierte Igor Ahss modernes Fagott an der Basler Musik-Akademie mit Sergio Azzolini, und historische Instrumente an der Schola Cantorum Basiliensis.

Igor Ahss trat in den USA, Japan, Europa und Israel als Solist, Kammermusiker und Orchesterspieler auf. Er arbeitet mit vielen Orchestern rund um den Globus, darunter das Mahler Chamber Orchestra, die Bremer Philharmoniker, das Kammerorchester Basel, Camerata Bern, das Zürcher Kammerorchester, die CHAARTS Chamber Artists, Argovia Philharmonic, Camerata Salzburg, Palau de les Arts Reina Sofía Orchester, Israel Philharmoniker, Israel Kammerorchester, Israel Camerata und viele mehr.

Er war Teilnehmer des westöstlichen Divanorchesters von Daniel Barenboim - einem Projekt, welches geschaffen wurde, um das Verständnis zwischen Israelis und Arabern aufzubauen und den Weg für eine friedliche Koexistenz in der Region zu ebnen.

Igor Ahss ist Gastprofessor an der Sommer-Slokar-Akademie in Ljubljana, Slowenien.

Man hört seine Virtuosität auf der neuen CD Publikation von SONY Classical, «Stravinsky, Le Sacre du Printemps» unter der Leitung von Teodor Currentzis und dem Orchester MusicAeterna.


Hervé Joulain

Horn

Als Solist hat Hervé Joulain bereits mit 120 verschiedenen Orchestern weltweit die Hornkonzerte von Haydn, Mozart, Schumann, Weber, Saint-Saëns, Strauss und Britten aufgeführt. Daneben hat er eine Vorliebe für Kammermusik, die er mit Partnern wie Pinchas Zukerman, Boris Berezowski, Boris Belkin, Vadim Repin, Schlomo Mintz, Yuri Bashmet, Natalia Guttmann, Paul Tortelier, Renaud Capuçon, Gidon Kremer in ganz Europa, Kanada, Amerika und Israel pflegt.

Mit nur 20 Jahren wurde Hervé Joulain Solohornist des Orchestre Philharmonique de Radio France unter Marek Janowski und danach des Orchestre National de France. Er spielte unter der Leitung von bedeutenden Dirigenten wie Leonard Bernstein, Zubin Metha, Daniel Baremboim, Pierre Boulez, Lorin Maazel, Seiji Ozawa, Eliahu Inbal, Kurt Mazur, Charles Dutoit, Riccardo Muti, Bernard Haitink und Claudio Abbado.

Von 1994 bis 1998 war er Assistenzprofessor für Horn am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris. Ausserdem hat er Meisterkurse in den 22 Ländern gegeben. Durch sein grosses Interesse an zeitgenössischer Musik hat er u.a. mit den Komponisten Nicolas Bacri, Philippe Hersant, Kristoph Penderecki, Gérard Grisey, Michael Levinas, Tristan Murail und Sebastian Fagerlund zusammengearbeitet.


José Gallardo

Klavier

In Buenos Aires geboren, begann José Gallardo mit fünf Jahren mit dem Klavierunterricht, zunächst in Buenos Aires am Konservatorium. Später setzte er sein Studium bei Prof. Poldi Mildner in Mainz fort. Schon während dieser Zeit entdeckte er seine Vorliebe für Kammermusik. Musikalische Anregungen verdankt er Künstlern wie Menahem Pressler, Alfonso Montecino, Sergiu Celibidache, Rosalyn Tureck und Bernard Greenhouse. José Gallardo hat zahlreiche nationale und internationale Preise errungen. Einladungen zu diversen Tourneen und Festivals folgten, u.a. zum Verbier Festival, dem Lucerne Festival, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, den Schwetzinger Festspielen, zum Cello Festival Kronberg und zum Chopin Festival in Warschau. José Gallardo tritt regelmässig in Europa, Asien, Israel, Ozeanien und Südamerika auf. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen u.a. Vilde Frang, Gidon Kremer, Nils Mönkemeyer, Tomoko Akasaka, Andreas Ottensammer, Benedict Klöckner und Miklós Perényi. Er hat CDs bei Warner, Deutsche Grammophone, Challenge Records Int., Genuin, NEON, Oehms Classics und Naxos eingespielt sowie diverse Fernseh- und Rundfunkproduktionen gemacht. Seit 2013 ist er zusammen mit Andreas Ottensamer künstlerischer Leiter des Kammermusikfestivals «Bürgenstock Festival» in Luzern.


Diana Ketler

Klavier

A high level of pianism with an unusual musical intelligence. She will make her mark in the future – so beschrieb der Komponist György Ligeti die Pianistin Diana Ketler nach einem Konzert in London. Aufgewachsen ist sie in einer Musikerfamilie in Riga und setzt sich leidenschaftlich für die Musik der baltischen Ländern ein. Sie spielte zahlreiche Erstaufführungen von Klavier- und Kammermusikwerken in England und Deutschland. In BoSo-Konzerten hat Diana in den vergangenen Jahre für zahllose inspirierte, berührende und überraschende Momente in unterschiedlichsten Programmen gesorgt. Als künstlerische Leiterin des Chiemgauer Musikfrühlings Traunstein und SoNoRo in Bukarest beherrscht sie auch die andere Seite des Festivalbetriebs virtuos.