Clémence de Forceville

Violine

Die 1991 geborene französische Geigerin Clémence de Forceville ist auf renommiertesten Bühnen in aller Welt aufgetreten, darunter die Philharmonie de Paris, der Pierre-Boulez-Saal in Berlin oder die Victoria Hall in Genf.

Als vielseitige Musikerin engagiert sie sich leidenschaftlich für das Kammermusikrepertoire, zunächst mit dem Hieronymus String Quartet, wo sie drei Jahre lang die erste Geigerin war, und mit dem Sōra Trio, mit dem sie mit grossem Erfolg die sechs grossen Beethoven-Trios für das Label Naïve im Jahre 2020 aufgenommen hat.

Clémence studierte in Berlin bei Antje Weithaas an der Hochschule für Musik Hanns Eisler und bei Mihaela Martin an der Barenboim-Said Akademie sowie bei Eberhard Feltz im Fach Kammermusik. Zuvor erwarb sie einen Master-Abschluss mit höchster Auszeichnung am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris, wo sie bei Olivier Charlier studierte.

Im Jahr 2021 wird sie zur ersten Konzertmeisterin des Pariser Kammerorchesters unter der Leitung von Lars Vogt ernannt und unterrichtet als Assistentin in der Violinklasse von Philippe Graffin am Conservatoire Nationale Supérieur de Musique et de Danse de Paris.

Dank der großzügigen Unterstützung der Boubo-Music Foundation spielt Clémence eine Violine von Lorenzo Storioni aus dem Jahr 1777.


Abigel Kralik

Violine

Die ungarisch-amerikanische Geigerin Abigel Kralik macht schnell als "Shootingstar im wahrsten Sinne des Wortes" (Mitteldeutscher Rundfunk Kultur) von sich reden. Abigel begann mit dem Geigenspiel in Dublin, Irland, und setzte ihre musikalische Reise in Budapest, Ungarn, fort. Nach einem kurzen Studium in Paris ist sie nun in New York zu Hause. Als leidenschaftliche Solistin und Kammermusikerin ist Abigel mit den Sinfonieorchestern Savaria und MAV sowie den Kammerorchestern Szentendre und Anima Musicae aufgetreten und tritt häufig mit den Jupiter Symphony Chamber Players im Lincoln Center auf.

Abigel ist Preisträgerin der New York International Artists Association, des Internationalen Musikwettbewerbs Wien, des Grand Prix Rising Stars (Berlin), des internationalen Wettbewerbs Talents for Europe und des Koncz Janos Wettbewerbs. Darüber hinaus trat sie beim Verbier-, Clasclas-, Budapest-, Krzyzowa-, Moritzburg- und Prussia Cove Festival sowie beim Perlman Music Program und beim Festival Mozaic auf. Kralik hat mit Künstlern wie Itzhak Perlman, Guy Braunstein, Vilde Frang, Viviane Hagner, Hsin-Yun Huang, Maxim Rysanov, Jan Vogler und Gary Hoffman zusammengearbeitet.

Abigel studierte bei Kristóf Baráti in Budapest und erwarb ihren Bachelor- und Master-Abschluss an der Juilliard School unter der Leitung von Itzhak Perlman und Laurie Smukler. Sie erhielt das Kovner-Stipendium für alle sechs Jahre.

Für die Saison 20-21 hat Abigel viele spannende Projekte in Aussicht, darunter die Veröffentlichung einer Reihe von Aufnahmen aller Beethoven-Quartette, die von Project: Musik heilt uns. Sie wird mit dem Mexico Philharmonic unter der Leitung von Scott Yoo ein Sibelius-Konzert spielen und ein Stück für Solovioline von Horacio Fernández uraufführen. Sie ist Artist in Residence beim Festival Mozaic in Kalifornien, wo sie in dieser Saison Solo- und Kammermusikkonzerte kuratiert und aufführt. Abigel ist die Gründerin und musikalische Leiterin einer neuen ganzjährigen Konzertreihe in New York in Zusammenarbeit mit dem ungarischen Konsulat, die Musiker und Publikum in intimer Atmosphäre zusammenbringt, um die Musik Osteuropas zu erkunden.


Jiska Lambrecht

Violine

Die belgische Geigerin studierte bei Jolente De Maeyer und Natasha Boyarsky (London). Sie schloss ihr Bachelorstudium am Königlichen Konservatorium Antwerpen (Belgien) ab und erwarb ihren Master in Violine Solo bei Barnabás Kelemen an der Hochschule für Musik und Tanz Köln (Deutschland) summa cum laude. Zurzeit spezialisiert sie sich bei Ilya Gringolts in Zürich (Zürcher Hochschule der Künste). Ausserdem studiert sie Barockvioline bei Monika Baer.

Sie ist eine sehr aktive Kammermusikerin und hat kürzlich das Korngold-Sextett unter der Leitung von Anna Gebert aufgenommen. Jiska bildet ein musikalisches Duo mit dem italienischen Pianisten Marco Sanna und gründete zusammen mit der niederländischen Cellistin Iedje van Wees das "Duo Misia". Im Januar 2021 spielte Jiska zusammen mit dem Gringolts Quartett beim Mizmorim Festival in Basel.

Jiska wurde für das Internationale Bartók Seminar in Szombathely (Ungarn), das Aurora Old Ox Music Festival, die Hirschmann Masterclass Europe 2021 und die Festival Academy Budapest ausgewählt, wo sie zusammen mit José Gallardo, Natalia Lomeiko, Maxim Rysanov, Razvan Popovici und dem legendären Shlomo Mintz auftrat. Im Jahr 2021 spielte sie neben István Várdai, Máté Szücs und Júlia Pusker beim Kaposfest Festival und wurde auch zum Braunwald Festival eingeladen. Seit 2014 ist sie jährlicher Gast beim Arte Amanti International Chamber Music Festival.

Ende 2021 war sie Konzertmeisterin unter der Leitung des britischen Dirigenten Howard Griffiths. Seit 2019 ist sie Mitglied des Streichorchesters BRYGGEN – Bruges Strings, das sich auf Musik aus Nordeuropa, Russland und dem Baltikum spezialisiert hat. Jiska wurde außerdem in die Orchesterakademie des Antwerpener Symphonieorchesters unter der Leitung von Edo de Waart und in das europäische Kammerorchester ESTA aufgenommen.

In den Jahren 2022–23 ist Jiska "artist in residence" für SWUK Flandern.


Gwendolyn Masin

Violine, Gründerin und künstlerische Leiterin

Die Virtuosität der als «Naturbegabung mit einer Autorität, um die sie die meisten Violinisten beneiden müssten» (The Irish Times) beschriebenen Geigerin ist kein Zufall: Gwendolyn Masin entstammt einer traditionsreichen Musikerfamilie aus Mittel- und Osteuropa. Im Alter von fünf Jahren gab sie ihr Debüt an der Franz-Liszt-Akademie in Budapest. Seitdem erhielt sie bei ihren zahlreichen Auftritten als Konzertviolinistin mit hochkarätigen Orchestern, bei Konzertvor- trägen und als Solistin viel Beifall – und bei jedem Auftritt ist ihre Liebe zur Bühne förmlich greifbar: „Gwendolyn IS music“, hiess es folgerichtig in The Independent. Kammermusik gehört zu ihren frühesten musikalischen Erfahrungen, und wann immer es ihr möglich ist, kehrt sie zu dieser zurück.

«Sie umgeht die Fallstricke des Wunderkind-Status», schrieb The Sunday Business Post, und sie war bereits in jungen Jahren regelmässig in Fernseh- und Radiosendungen zu Gast. Ihre Auftritte als Solistin mit bekannten Orchestern sowie als Kammermusikerin in Europa, Russland, Südafrika und im Mittleren Osten wurden von den Kritikern gelobt. Gwendolyn Masin schloss ihre Studien an den Royal Schools of Music in London, an der Hochschule der Künste in Bern sowie an der Musikhochschule in Lübeck mit Auszeichnung ab. Zu ihren Lehrern gehörten Herman Krebbers, Igor Ozim, Ana Chumachenco, Zakhar Bron und Shmuel Ashkenasi. Masin wird nicht nur als Solistin und Kammermusikerin geschätzt – sie komponiert und transkribiert auch und berät andere Komponisten. Die Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Künstlern nimmt einen grossen Anteil ihrer Arbeit ein. Im Bestreben, Musik leichter zugänglich zu machen, beauftragt Masin Künstler, arbeitet eng mit diesen zusammen und führt deren Musik auf oder integriert deren Kunst in ihre Interpretationen. Die Forschung und Anwendung im Bereich der Musikmethodik sind untrennbarer Bestandteil von Gwendolyn Masins Schaffen. Ihre Promotionsarbeit am Trinity College untersucht die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Violinpädagogik des 20. Jahrhunderts. 2009 wurde das preisgekrönte Werk «Michaela’s Music House, The Magic of the Violin» bei Müller & Schade veröffentlicht. Das von Masin verfasste Buch ist eine Violinschule für Anfänger. Es ist 2018 in deutscher Sprache erschienen und enthält persönliche Übungen und Kompositionen der Autorin.

Gwendolyn Masin erteilt derzeit Violin- und Kammermusik-Meisterkurse an Instituten und bei Festivals in Europa und Nordamerika und gibt dort auch Gesprächskonzerte. Seit September 2013 ist sie Professorin für Violine an der Musikhochschule Genf.

Auf die Veröffentlichung von Eugène Ysaÿes d-Moll-Violinsonate (op. 27 Nr. 3 «Ballade»)im Jahr 2015, das Album «ORIGIN» beim Label Naxos 2016 und «FLAME» bei Orchid Classics 2017 folgte 2018 mit «TROIS» eine EP mit Werken für Violine und Klavier. Somit tourt sie aktuell mit mehreren Programmen gleichzeitig durch Europa – mit ihrem Streicherensemble oder ihrem Klavierpartner Simon Bucher. Sehr häufig ist Gwendolyn aber auch solo unterwegs. Umso mehr freut sie sich darauf, zu GAIA und dessen vielfältiger und unvergleichlicher, immer wieder einmaliger Gemeinschaft zurückzukehren – zum inzwischen zum vierzehnten Mal.


Ronald Masin

Violine

Ronald Masin wurde in Rotterdam als Sohn tschechisch-niederländischer Eltern geboren und begann im Alter von fünf Jahren sein Violinstudium am Rotterdamer Musikkonservatorium.

1962 erwarb er sein Violin- und Kammermusikdiplom am Königlichen Musikkonservatorium in Brüssel mit der höchsten Auszeichnung.

Im Alter von 25 Jahren wurde ihm als Konzertmeister die Leitung des Amsterdamer Philharmonischen Orchesters angeboten, wo er bis 1984 blieb. Er gründete eine Kammermusikgruppe, das Amsterdam Kern Ensemble, das in den elf Jahren seines Bestehens über 600 Konzerte in 22 Ländern gab, Aufnahmen für EMI machte und zahlreiche Werke zeitgenössischer Komponisten in Auftrag gab und aufführte.

Von 1984 bis 1986 war er außerordentlicher Professor und Leiter der Abteilung für Streicher an der Universität von Kapstadt. Von September 1987 bis 2002 war er Senior Lecturer am D.I.T. Conservatory of Music and Drama und ein regelmässiger Gastlehrer bei internationalen Meisterkursen in Irland und im Ausland.

Ronald Masin ist derzeit künstlerischer Leiter der Young European Strings School of Music und ausserdem Direktor des Music Instrument Fund of Ireland Ltd.


Kirill Troussov

Violine

Schon in jungen Jahren von Sir Yehudi Menuhin gefördert, gehört Kirill Troussov heute zu den international gefragtesten Geigern seiner Generation. Die internationale Presse schreibt über sein Spiel: «… beeindruckende Eleganz, nicht zu übertreffende Technik, aussergewöhnliche Sensibilität und Klangfarben von göttlichen Schönheit …».  Kirill Troussov ist in renommierten Konzertsälen und bei internationalen Musikfestivals der zahlreichen Metropolen weltweit zu Gast.

Er absolvierte seine Studien bei Zakhar Bron und Christoph Poppen. Zu seinen Mentoren zählen Igor Oistrach, Herman Krebbers und Sir Yehudi Menuhin.

Die Leidenschaft für Kammermusik und Freundschaft verbindet Kirill Troussov mit den Künstlern wie Sol Gabetta, Yuja Wang, Daniel Hope, Joshua Bell, Gautier und Renaud Capucon, Yuri Bashmet, Mischa Maisky, Elisabeth Leonskaja, Julian Rachlin, Christian Zacharias und Natalia Gutman.

Zu seinen internationalen Auszeichnungen gehören unter anderem der Europäische Kulturpreis, der Davidoff-Preis des Schleswig-Holstein Festivals, der internationale Yamaha Preis und der Reuters-Preis beim Verbier Festival.

Kirill Troussovs CD-Aufnahmen - unter anderem bei EMI Classics, Warner Classics, Dabringhaus und Grimm, Naxos und Farao Classics - sind mehrfach international ausgezeichnet. Außerdem ist er mit Yuja Wang auf ihrer DVD mit Kurt Masur zu sehen.

Kirill Troussov spielt die Antonio Stradivari «The Brodsky» von 1702,  mit der Adolph Brodsky am 4. Dezember 1881 Peter Tschaikowskis Violinkonzert uraufführte.


Anna Brugger

Viola

Aufgewachsen in Steisslingen am Bodensee, studierte an der Universität Mozarteum Salzburg bei Prof. Thomas Riebl, bevor sie das Austauschprogramm ERASMUS an das Conservatoire de Paris zu Prof. Jean Sulem führte. Im Anschluss an ein zweijähriges Stipendium der Orchesterakademie des Symphonieorchesters des Bayrischen Rundfunks, spielte sie bei der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern und bei den Stuttgarter Philharmonikern. 2013 bis 2017 absolvierte sie ausserdem den Master of Arts in Music Performance bei Prof. Lawrence Power, sowie Studien der Barockbratsche bei Ulrike Kaufmann an der Zürcher Hochschule der Künste. 2014 bis 2018 war Anna Brugger Mitglied des «Orchestre de Chambre de Paris». Seit 2019 lebt sie in Zürich und ist freischaffend in Orchestern, als Kammermusikerin und Instrumentallehrende tätig. Daneben absolviert sie den Master of Arts in Music Pedagogy an der Zürcher Hochschule der Künste im Fach Instrumentalpädagogik. Seit 2019 ist sie Mitglied des Calantha-Quartetts.


Markus Fleck

Viola

Geboren im bayerischen Augsburg und aufgewachsen in einer musikalischen Familie, besuchte er ein Musikgymnasium in seiner Heimatstadt. Im Alter von 16 Jahren verbrachte er ein Jahr als High School Student in den USA. Kurz nach seiner Rückkehr nach Deutschland begann er sein Studium der Solovioline bei Prof. Lydia Dubrovskaya in Augsburg und später bei Rudolf Koelman an der Musikhochschule Winterthur/Zürich. Während der Soloausbildung begann er sein Studium für Streichquartett mit dem Carmina Quartett. Weitere Quartettlehrgänge folgten bei Walter Levin in Basel und dem Alban Berg Quartett in Köln.

Neben dem Streichquartettspiel seit frühester Jugend und der Gründung des casalQuartetts im Jahr 1995, mit dem er bis heute rund 2000 Konzerte spielte und mit namhaften Solisten und Kammermusikern in aller Welt zusammenarbeitete, war er Konzertmeister und Mitglied in zahlreichen Orchestern. Er ist Gründer der Bayerischen Kammerphilharmonie und war bis 2016 künstlerischer Leiter des Arosa Musikfestivals.  Seit 2010 ist er künstlerischer Leiter der Arosa Music Academy und gibt Meisterkurse für Kammermusik, eine Leidenschaft, die er auch mit Studierenden der Musikhochschule Stuttgart teilt.


Martin Moriarty

Viola

Der Bratschist Martin Moriarty ist einer der führenden Musiker Irlands und sowohl als Solist als auch als Kammermusiker im In- und Ausland sehr gefragt. Martin Moriarty hat zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten, darunter den Amsterdam Viola Festival Competition und den Flax Trust Award beim Clandeboye Chamber Music Festival, und er hat Preise bei renommierten irischen Wettbewerben gewonnen. Als Solist ist er mit Orchestern wie der Baden-Badener Philharmonie und der Amsterdam Sinfonietta unter den Dirigenten Pavel Baleff und Ed Spanjaard aufgetreten.

Zu seinen Festivaleinladungen zählen Verbier, West Cork, GAIA-Festival, Schiermonnikoog, Pablo Casals, Grachtenfestival, Tsinandali, NCH Chamber Music Gathering, Freden, Allegro Vivo, Interlaken Classics, Sligo International, RIAM Internacional Concert Series, Rotterdam Chamber Music Society Series und Music for Galway.

Mit seiner grossen Leidenschaft für zeitgenössische Musik hat Martin mit Sam Perkin, Seán Doherty, Raymond Dean, John Kinsella, Oene Van Geel, Sebastian Fagerlund, Thomas Beijer und Robert Coleman zusammengearbeitet und diese uraufgeführt.

Martin nahm 2018 und 2019 an der Verbier Festival Academy teil. Hier erhielt er Meisterkurse von Nobuko Imai, Tabea Zimmermann, Lawrence Power, Antoine Tamestit, Lars Andres Tomter, Isabel Charisius, Gérard Caussé, Gábor Takács-Nagy, Ferenc Rados, Pamela Frank, Klaus Hellwig, András Keller und Michel Béroff.


Flurin Cuonz

Cello

Flurin studierte bei Thomas Grossenbacher in Zürich, schloss sein Studium mit Auszeichnung ab und machte seinen Performance Master in Salzburg bei Clemens Hagen, ebenfalls mit Auszeichnung.

Während des Studiums erspielte sich Flurin diverse Wettbewerbspreise, etwa den 1. Preis am Cellowettbewerb Enrico Mainardi Salzburg oder den 1. Preis des Kiwanis- Wettbewerbs in Zürch. 2014 bis 2015 hatte er eine Ad-Interim-Stelle als Solocellist im Musikkollegium Winterthur inne.

Zentral ist für Flurin Cuonz die Kammermusik. Mit dem Trio Rafale tritt er seit 2008 international auf. Auch hier säumen Wettbewerbsgewinne wie 2011 in Melbourne und 2014 in Osaka seinen Weg.

Er spielt ein Violoncello von Peter Westermann aus dem Jahre 2003.


Andreas Fleck

Cello

Jahrgang 1968, stammt aus einer Augsburger Musikerfamilie und lebt seit 1996 in der Schweiz. Ausgebildet an den Musikhochschulen Saarbrücken (Ulrich Voss), Köln (Alban Berg Quartett), Basel (Walter Levin) und Zürich (Carmina Quartett) entschied er sich trotz beglückender Erfahrungen im Gustav-Mahler-Orchester unter Claudio Abbado gegen den Eintritt in ein Orchester und gründete 1996 das casalQuartett.

Mit diesem gab er bis 2021 weltweit über 2000 Konzerte und erhielt Preise und Auszeichnungen wie den Deutschen Musikpreis, eine Grammy-Nominierung, drei ECHO Klassik (2010/2015/2017) und einen Diapason d’Or (2015).

Mit grosser Lust auf besondere Programme unter Einbezug herausragender Musiker, begann er selbst Konzerte zu entwickeln und leitet seit 2001 das Festival «Boswiler Sommer», seit 2016 das Festival «VivaCello» und Konzertreihen in Liestal und Lindau. Für seine innovativen Konzert-Ideen und das von ihm konzipierte, aus internationalen Kammermusikern bestehende Musikerkollektiv CHAARTS erhielt er 2011 den Kulturpreis der CH-Medien, einen der höchst dotierten Schweizer Kultur-Auszeichnungen. Eine besondere Ehre konnte Andreas Fleck im Oktober 2021 entgegen nehmen: Den «Europäischen Kulturpreis Musik», verliehen von der Stiftung Pro Europe in Basel.


Benedict Kloeckner

Cello

Bemerkenswert früh, nämlich bereits mit 14 Jahren, begann Benedict Klöckner sein Instrumentalstudium an der Musikhoch- schule in Karlsruhe und alsbald räumte er bei internationalen Wettbewerben ab. Zuletzt erhielt er den Opus Klassik 2021. Er konzertiert weltweit als Solist mit renommierten Orchestern wie dem Royal Philharmonic Orchestra London, der Kremerata Baltica, dem Münchner Kammerorchester und arbeitet mit namhaften Dirigenten wie Daniel Barenboim, Christoph Eschenbach, Ingo Metzmacher, Michael Sanderling, Heinrich Schiff und Sir Simon Rattle. Seine unprätentiös frische, aber gleichzeitig ver- bindliche Art des Musizierens brachte ihn in Verbindung mit den Who Is Who der Klassikszene. Starke Impulse gewinnt er in der Beschäftigung mit zeitgenössischer Musik und deren Schöpfer, wie Wolfgang Rihm und Eun Hwa Cho. Seit 2014 ist Benedict Klöckner Künstlerischer Leiter des von ihm gegründeten Internationalen Musikfestival Koblenz.


Patrick Moriarty

Cello

Der junge Cellist stammt aus Irland. Er studierte an der Young European Strings School of Music bei Martin Johnson (Solocellist des RTE Symphony Orchestra) und Ronald Masin. Anschliessend erhielt er ein Stipendium der Guildhall School of Music and Drama in London, um bei Louise Hopkins zu studieren, und absolviert derzeit sein Masterstudium bei Rebecca Gilliver (Solocellistin des London Symphony Orchestra).

Er wurde mit dem Philip-Walsh-Gedächtnispreis und dem Trisha-Maguire-Stipendium für herausragendes Solospiel ausgezeichnet und hat bei allen Cello-Wettbewerben des "Feis Ceol" Preise gewonnen, darunter den Bach-Preis und den Preis für zeitgenössische Musik. Mit dem Fengari Quartett hat er die Moeran String Quartets in den Abbey Road Studios aufgenommen. Im Februar 2020 nahm er Kammermusikwerke des schwedischen Komponisten Andres Hillburg für BBC 3 sowie Aufnahmen für andere Radiosender wie RTE lyric FM in Irland und VPRO in den Niederlanden auf.

Patrick ist bei Festivals in ganz Europa aufgetreten, darunter die Wigmore Hall, die Cadogan Hall, St Martin-in-the-Fields, St John's Smith Square, die Victoria Hall in Genf, das Muziekgebouw in Amsterdam, die Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest, der Palau de la Música Catalana in Barcelona, das West Cork Chamber Music Festival, das GAIA Music Festival in Thun, IMUSE in Belgien und das Festival de musique classique à Sion. Während seines Studiums hatte er das Privileg, an Meisterkursen mit renommierten Musikern wie Frans Helmerson, Adrian Brendel, Marcio Carneiro, Gavriel Lipkind, Alexander Baillie, Raphael Wallfisch, Levon Chilingirian, Nobuko Imai, Mihaela Martin, Danish String Quartet, Takács Quartet, Alban Berg Quartet und Emerson Quartet teilzunehmen.


Lars Schaper

Kontrabass

Wie viele seiner Kollegen kam Lars Schaper eher durch einen Zufall als durch eigenen Antrieb zum Kontrabass. Er war nämlich zuerst Geiger und kam sozusagen von ganz klein zu ganz gross. Nichtsdestotrotz stellte er bald fest, daß dieses sein Instrument und seine Profession werden sollte. Im Laufe seiner Karriere spielte er in vielen grossen Or- chestern, ist aktuell unter Teodor Currentzis im Orchester des SWR, blieb aber immer mit besonderer Freude der Kammermusik zuge- wandt. In CHAARTS und kleineren Formati- onen sorgt Lars immer wieder für den echten Groove! Bässer geht‘s nicht …


Jacques Zoon

Flöte

Der Flötist stammt aus dem niederländischen Heiloo. U.a. beim «Concours Jean-Pierre Rampal» in Paris ausgezeichnet wurde er 1988 zum Soloflötisten des Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam ernannt, dem er neun Jahre lang angehörte. Während dieser Zeit spielte er auch an der ersten Position im Chamber Orchestra of Europe. 1997 wechselte Zoon zum Boston Symphony Orchestra – dort kürte ihn der Boston Globe 1998 zum «Musician of the Year».

Seit 2001 ist Jacques Zoon freischaffend tätig und konzertiert weltweit als Solist. Eng arbeitete er auch mit Claudio Abbado zusammen: im LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA, wo er seit der Gründung im Jahr 2003 als Soloflötist fungiert. Seit 2002 lehrt er am Conservatoire Supérieur de Musique de Genève, seit 2008 ist er überdies als Professor an der Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid tätig.

Jacques Zoon hat sich auch um die technische Weiterentwicklung seines Instruments verdient gemacht und bringt neue, hölzerne Flötenmodelle mit einem verbesserten Spielsystem für das Cis heraus, die er in der gemeinsam mit seinem Kollegen Rui Borges Maia gegründeten Zoon&Maia Flute Company vertreibt.


Rachel Harnisch

Sopran

Die aus dem Schweizer Wallis stammende Sopranistin Rachel Harnisch studierte bei Beata Heuer-Christen in Freiburg im Breisgau. Sie gastiert mit den Partien ihres Fachs an den führenden Opernhäusern der Welt. Sang sie zu Beginn ihrer Laufbahn besonders Mozart, sind es heute überwiegend Werke der klassischen Moderne und Zeitgenössisches. 

Nach der überaus erfolgreichen Uraufführung von Aribert Reimanns Oper L’invisible an der Deutschen Oper Berlin 2017, in der sie drei Partien verkörperte, hat ihr die Deutsche Oper sofort die Titelpartie in Jenufa angeboten. Im Grand Theatre de Genève sang sie 1920/21 eine Neuproduktion «Die Sache Makropulos», des weiteren debutiert sie als Christine in Richard Strauss’s «Intermezzo» in Basel und Antwerpen und als Eva in «Die Meistersinger von Nürnberg» an der Deutschen Oper Berlin.

In jüngster Vergangenheit gelangen ihr zahlreiche grossartige Rollendebuts als Rachel in Halévys La Juive, als Emilia Marty in Janáceks Vec Makropolus und im Herbst 2017 in einer anspruchsvollen Deifachrolle in Aribert Reimanns Uraufführung «L’ Invisible» an der Deutschen Oper Berlin. Eine enge Zusammenarbeit verband sie mit Claudio Abbado.

Die Sopranistin singt ein breites Konzertrepertoire von den Passionen Johann Sebastian Bachs bis hin zu Kompositionen unserer Zeit. Liederabende liegen ihr besonders am Herzen, ihr ständiger Partner ist hierbei der Pianist Jan Philip Schulze mit dem sie eine vielbeachtete Version Hindemiths Marienleben eingespielt hat. Zahlreiche Aufnahmen dokumentieren Rachel Harnisch's Werdegang.


Wolf Matthias Friedrich

Bariton

Geleitet von seiner Neugierde für Barockmusik hat er sich einen ausgezeichneten Ruf erworben, gelobt für seine «Fähigkeit, von den tiefsten Registern des Basses bis zu den hohen Lagen des Baritons zu springen» (The Daily Telegraph, Sydney, 2004). Außerdem arbeitet er mit Ensembles für historische Instrumente wie Musica Fiata und Cantus Cölln, deren Mitglied er ist.

Sein grosser Stimmumfang erlaubt es ihm, Händels anspruchsvolle Opernarien mit technischer Brillanz und musikalischer Intensität zu singen. Von 2008 bis 2010 war er als Zoroastro in Händels Orlando bei den Göttinger Händel-Festspielen, dem Drottningholms Slottsteater, der Komischen Oper Berlin und bei Festivals wie Ravinia, Mostly Mozart und Tanglewood zu hören.

Sein musikalisches Feingefühl und seine schauspielerischen Fähigkeiten prädestinieren ihn für Mozarts Opern. So war er 2006/07 als Publio in Mozarts La clemenza di Tito an der Oper Prag und 2010 als Osmin in Die Entführung aus dem Serail an der Oper Köln zu erleben.

Wolf Matthias füllt auch das romantische und moderne Repertoire mit stimmlichem Feuer und ausdrucksstarkem Geist. Bislang arbeitete er mit Kurt Masur, Fabio Luisi, Alessandro De Marchi, Roy Goodman und Rudolf Lutz zusammen. Seine Interpretation des Hans Sachs in Wagners Meistersinger unter der Leitung von David Timm in Leipzig wurde als "ausdrucksstark, flexibel und voll komischen Witzes" gefeiert (Leipziger Volkszeitung, 2007).

Wolf Matthias' Aufnahmen spiegeln seine musikalische Vielfalt und sein stilistisches Verständnis wider. Er spielte unter anderem Schuberts Schwanengesang mit Norman Shetler, Acis und Galatea von Händel mit Nicholas McGegan und Treasures from Uppsala mit Les Cornets Noirs ein.


Vera Kooper

Klavier

Ich bin in den Niederlanden geboren. Bei uns zu Hause gab es immer Musik: Meine Mutter spielte jeden Tag Klavier, und ich erinnere mich, wie ich als Sechsjährige im Auto Mozarts Requiem mitsang. Eines Tages, als ich meine Mutter «Asturias von Albéniz» üben hörte, beschloss ich, auch Klavier zu spielen. Am nächsten Tag brachte sie mir bei, wie man das Stück nach dem Gehör spielt.

Am Anfang war Musik ein Spiel. Ich genoss einfach das angenehme Gefühl, das sich einstellte, wenn ich meine Finger über die Tastatur bewegte, um zu sehen, wie schnell sie sich bewegen konnten und dabei alle möglichen magischen Klänge hervorzubringen. Meine erste Klavierlehrerin nahm mich immer wieder zu Konzerten mit. Ich erinnere mich, dass ich mich nicht mehr bewegen konnte, sobald die Musik anfing. Ich war wie erstarrt, an einen anderen Ort versetzt, und da wusste ich, dass ich für den Rest meines Lebens mit Musik leben wollte. Meine erste Liebe galt Mozart, und im Alter von acht Jahren lernte ich mein erstes Mozartkonzert. Er war wie ein Freund für mich.

Als ich erwachsen wurde, entwickelte sich das Klavierspielen von einem Kinderspiel zu einer umfassenderen Erfahrung. Wir wuchsen zusammen, die Musik und ich, und wurden im Laufe der Jahre immer mehr miteinander verflochten. Als Teenager hielt mich das Klavierspielen von Problemen fern. Es war meine Flucht in eine sichere Welt, in der jedes komplizierte Gefühl seinen Platz hatte. Später brachte es mich in verschiedene Schwierigkeiten. Ich habe in Holland, Österreich, Frankreich, der Schweiz und Italien studiert und immer ein Nomadenleben geführt, immer auf der Suche, immer auf Reisen.

Ein Leben in der Musik bedeutet, dass es «nie langweilig wird» und kein Tag dem anderen gleicht. Hier fühle ich mich am meisten zu Hause.


Jan Philip Schulze

Klavier

Der Pianist Jan Philip Schulze verfolgt eine besonders vielseitige Karriere, die ihn als Liedbegleiter, Kammermusiker und Spezialist für Neue Musik regelmäßig auf die großen Podien Europas und Asiens führt und zugleich pädagogische, veranstalterische und editorische Tätigkeiten bündelt. Er ist Professor für Liedgestaltung an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover.

 Mit Partnern wie Olivia Vermeulen, Juliane Banse, Rachel Harnisch, dem ensemble trioLog München, David Geringas, Jonas Kaufmann, Emmanuel Pahud, Ulf Schneider, Roman Trekel und Violeta Urmana ist Jan Phlip Schulze u.a. bei den Salzburger Festspielen, der Schubertiade Schwarzenberg, den Festivals von Luzern, Madrid, München, Edinburgh und Tokio, an der Mailänder Scala und den Opernhäusern von Valencia, Barcelona, Paris, Brüssel, in der Berliner Philharmonie und der Londoner Wigmore Hall aufgetreten.

 Er hat zahlreiche Werke uraufgeführt und über Jahre mit den Komponisten Hans Werner Henze, Wolfgang Rihm, Dieter Schnebel, Jörg Widmann, Manfred Trojahn, Nikolaus Brass und vielen anderen eng zusammengearbeitet.

 Voll Entdeckerlust hat er in den letzten Jahren eine breitgefächerte und vielfach preisgekrönte Diskographie eingespielt: Neben hochgelobten Einspielungen der Klavierwerke von Jörg Widmann und Hans Werner Henze umfasst sie u.a. frühklassische Kammermusik mit dem Trio Amédée, Hindemiths «Marienleben» mit Rachel Harnisch, Klaviersextette aus Frankreich mit dem Arcis Quintett und spannende Produktionen mit Olivia Vermeulen.


Alexandra Troussova

Klavier

Im Laufe ihrer Karriere hat Alexandra Troussova mit Dirigenten wie Lorin Maazel, Sir Neville Marriner, Gerd Albrecht, Antoni Wit, Josef Suk, Volker Schmidt-Gertenbach, Walter Weller, Wolfgang Gönnenwein, Kaspar Zehnder und Michel Tilkin zusammengearbeitet.

Ihre erfolgreichen Auftritte führten sie unter anderen in das Konzerthaus Berlin, Prinzregententheater München, Kurhaus Wiesbaden, Concertgebouw Amsterdam, Théâtre du Châtelet, Théâtre des Champs Elysées, Auditorium du Louvre Paris, Opéra de Lyon, Tonhalle Zürich, Gulbenkian Foundation Lissabon, Oper von Monte Carlo, Königlichen Konservatorium Brüssel und Auditorio Nacional de Musica Madrid.

Sie gastiert regelmäßig bei renommierten Musikfestivals wie dem Verbier Festival, Schleswig-Holstein Musik Festival, Festival Carinthischer Sommer, Saint-Denis Festival, Festival La Folle Journée, Festival de musique de Sully, Festival Piano aux Jacobins, Festival Piano à Auxerre, Festival Saint-Riquier, Festival Septembre Musical, Florilegio Musical Salmantino, Al Bustan Festival, Festival de Lanaudière, Ludwigsburger Schlossfestspielen und Klavierfestival Ruhr.

Ihre kammermusikalische Tätigkeit führt sie mit Musikern wie Frans Helmerson, Sarah Chang, Nils Mönkemeyer, Alexander Knjasev, David Guerrier und Benedict Kloeckner zusammen.

Grosse Erfolge weltweit feiert Alexandra Troussova im Duo mit ihrem Bruder, dem Geiger Kirill Troussov. Die in München lebenden Geschwister gehören zu den ganz wenigen Geschwister-Duos von Weltrang.

Ihre gemeinsamen Aufnahmen – unter anderem bei EMI Classics – erhielten zahlreiche Auszeichnungen durch die internationale Presse.

Die aktuellen CDs «Emotions» (Dabringhaus und Grimm) und «Memories» (Dabringhaus und Grimm) des Geschwister-Duos wurden international hoch gelobt, unter anderem von der Süddeutschen Zeitung und der französischen Musikzeitschrift «Diapason».

Alexandra Troussova studierte bei James Tocco, Dimitri Bashkirov, Vadim Suchanov und Alfredo Perl.

Zahlreiche Fernseh- und Rundfunkaufnahmen, unter anderem in Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien, Kanada und USA zeigen Alexandra Troussovas pianistische Vielseitigkeit.


Sebastian Wienand

Cembalo / Orgel

Sebastian Wienand lebt in Basel und konzertiert auf meist historischen Tasteninstrumenten weltweit als Solist, Kammermusikpartner sowie Continuocembalist mit Gruppen und Musikern wie dem Freiburger Barockorchester, der Akademie für Alte Musik Berlin, Les musiciens du Louvre, Millenium Orchestra, Maurice Steger, Gottfried von der Goltz, Rebeka Rusó und anderen. 

Bereits Jahre vor seinem Cembalo-, Fortepiano- und Generalbassstudium an der Schola Cantorum in Basel gründete er das Ensemble l’Ornamento, mit dem er seit seiner Jugend die Welt der barocken Kammermusik bereist und entdeckt. Diese besonders intensive Arbeit wurde belohnt durch Erfolge wie den Ersten Preis und Publikumspreis bei Musica Antiqua Brügge oder den Publikumspreis der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, bei denen das Ensemble seither beinahe alljährlich gastiert.

Als musikalischer Assistent des belgischen Dirigenten René Jacobs hat er seit nun beinahe einer Dekade regelmäßig erheblichen Anteil an der Einstudierung und Aufführung von dessen weltweit gefeierten Opernproduktionen, seien sie konzertant oder szenisch an Häusern wie dem Theater an der Wien oder La Monnaie in Brüssel.

Es sind einige CDs mit ihm als Solist und Kammermusikpartner erschienen, unter anderem Cembalokonzerte der Bach-Familie mit dem Brandenburgischen Staatsorchester unter Howard Griffiths und Bachs fünftes Brandenburgisches Konzert mit dem Freiburger Barockorchester.


CHAARTS Chamber Artists

Ensemble

Das Schweizer Ensemble CHAARTS versteht sich als grösstes Streichquartett der Welt. Nach Vorbild des Lucerne Festival Orchestra lädt CHAARTS Mitglieder international erfolgreicher Streichquartette und Kammerensembles, Solisten, Konzertmeister und Solobläser aus führenden europäischen Orchestern ein.

In Besetzungen von 8 bis 40 Spielern erarbeiten die Musiker aussergewöhnliche Konzertprogramme, nicht selten nach der Devise ‹das Grosse klein und das Kleine gross›, also Adaptionen von Werken für grosses Orchester in kleinen oder etwa Streichquartette in grossen Besetzungen. Dadurch werden diese Meisterwerke nicht selten völlig neu erschlossen und in Räumen oder Konzertreihen spielbar, die ansonsten diese Musik nicht präsentieren könnten.

CHAARTS ist mit grossem Erfolg mit Musikern wie Martha Argerich, Vilde Vrang, Ian Bostridge, Giovanni Sollima, Mischa Maisky, Roby Lakatos, Fazil Say, Regula Mühlemann und den King’s Singers aufgetreten. Für die Spielzeit 2021/22 sind Projekte mit Vesselina Kasarova, Felix Klieser, Maurice Steger, Regula Mühlemann, Emmanuel Tjeknavorian, dem Janoska Ensemble und David Orlowsky geplant.