GAIA 2026
Künstler:innen


Damien Bachmann

Klarinette

Damien Bachmann wurde in Genf geboren und ist Preisträger von über 20 nationalen und internationalen Wettbewerben. Er tritt regelmässig in Europa und Asien auf. Die Presse lobt sein Spiel: Sie spricht dem «begnadeten Musiker» «Leichtigkeit und grenzenlose Freiheit» zu. Seine Kammermusikpartner:innen sind u.a. Janine Jansen, Gilles Apap und das Quatuor Ébène. Besonders für Werke im Jazz- und Klezmerstil ist er ein gefragter Solist. Er unterrichtet an der Musik-Akademie Basel und wirkt als Juror bei internationalen Wettbewerben. Damien Bachmann ist offizieller Künstler des Blasinstrumentenherstellers Buffet Crampon und spielt auf Prestige-Modellen der französischen Marke.

damienbachmann.com


Marysol Schalit

Sopran

Die Berner Sopranistin Marysol Schalit schloss ihr Konzert-, Solisten- und Operndiplom mit Auszeichnung an der HKB Bern ab. Sie ist Preisträgerin u.a. des J. Simándy und A. Rothenberger Wettbewerbs und erhielt den Migros-Kulturprozent Studienpreis. Zudem wurde sie mit dem Bremer Publikumspreis «Silberner Roland» und dem «Kurt-Hübner-Preis» ausgezeichnet. Von 2010–2022 war sie festes Ensemblemitglied am Theater Bremen und sang u.a. die Rollen der Pamina, Ilia, Susanna, Gilda, Alcina und Lulu. Gastengagements führten sie bereits an Opernhäuser in Bonn, Nancy, Wien oder Bilbao. Seit der Saison 22/23 tritt sie als freischaffende Sängerin mit einem breitgefächerten Repertoire in der Schweiz, Europa und China auf.

www.marysolschalit.com

 


Mirjam Fässler

Mezzosopran und Gitarre

Neben ihrem kommenden Debut als Ulrica in «Un Ballo in Maschera» stand Mirjam Fässler in den vergangenen Spielzeiten in Mascagnis «Cavalleria Rusticana» sowie in Wagners «Götterdämmerung» auf der Bühne und spielte Hänsel in «Hänsel & Gretel» im Trammuseum Zürich. Ihr Konzertrepertoire umfasst Werke wie Wagners «Wesendonck-Lieder», Mahlers «Kindertotenlieder» sowie Ravels «Shéhérazade». Im Januar 2025 schuf die Schweizer Mezzosopranistin mit SALON SCHUBERT ein neues Konzertformat der Sparte deutsches Kunstlied mit romantischer Gitarre und gibt den teils sogar für Gitarre gedachten und geschrieben Werken gleichzeitig ihre Stimme. Nach ihrem Musikstudium schöpft sie bis heute aus der Zusammenarbeit mit Sandra Trattnigg und Klaus Jäckle und ist seit 2024 Richard Wagner Stipendiatin der Bayreuther Festspiele.

www.mirjam-faessler.com


tempo d’affetto

Vokalensemble

Das Vokalensemble tempo d’affetto wurde 2023 von den Berner Sänger:innen und Chorleiter:innen Emilie Inniger und Moritz Achermann gegründet und hat sich in kurzer Zeit zu einem stilistisch vielfältig aufgestellten und kammermusikalisch eingespielten Klangkörper entwickelt. An die Stelle einer musikalischen Leitung tritt ein kollektiver Interpretationsprozess, der ganz auf der Interaktion zwischen den Sänger:innen und deren individuellen stimmlichen und künstlerischen Charakteren basiert. Die Programme des Ensembles gehen spielerisch mit verschiedenen Aufführungstraditionen und interpretatorischen Praktiken um: Kombinatorische Möglichkeiten von Altem und Neuerem, Bekannterem und Unbekanntem, historisch informierter Aufführung und eigens gefundener Interpretation werden dabei stetig neu ausgelotet.


Moritz Achermann

Gesang

Moritz Achermann studierte Musikwissenschaft, Germanistik, Gesang sowie Komposition in Bern und arbeitet als Chorleiter, Theatermusiker und Komponist. Er schreibt Texte für Musikfestivals und erhielt Kompositionsaufträge u.a. für das Barockensemble Il dolcimelo und das Kammerorchester musica movendi. Seit 2019 ist er Mitglied des Barockensembles die Freitagsakademie und seit 2023 Co-Leiter des Vokalensembles tempo d’affetto. Mit der Regisseurin Murielle Jenni leitet er die Theatergruppe des Gymnasiums Neufeld. Moritz Achermann dirigiert das von ihm gegründete Vokalensemble suppléments musicaux, den Amadeus Chor Bern und betätigt sich als Sänger, DJ und Performer.


Daniel Dodds

Violine

Als künstlerischer Leiter der Festival Strings Lucerne, als Solist sowie als Konzertmeister und Kammermusiker trat Daniel Dodds bereits in aller Welt auf. Mit seiner von der Presse hochgelobten Solo CD «Time Transcending» zeigt er, dass er auf seinem Instrument keine Grenzen kennt. Daniel Dodds unterrichtet an der Musikhochschule Luzern und während der Talentwoche der Festival Strings Lucerne. Geboren in Australien studierte er in Luzern und Utrecht und erhielt darüber hinaus Inspirationen u.a. von Nathan Milstein. Dieser bemerkte beim Anhören von Dodds Darbietung einer Paganini Caprice: «Wer ist dieser Geiger, er könnte wahrlich Paganinis Enkel sein!» Daniel Dodds spielt die Stradivarius «Ex Hämmerle ex Baumgarnter» von 1717, die ihm von der Stiftung Festival Strings Lucerne zur Verfügung gestellt wird. 

www.danieldodds.net


Eoin Ducrot

Violine

Eoin Ducrot gilt als einer der spannendsten irischen Musiker seiner Generation. Er studierte in Basel und ist Preisträger zahlreicher Solo- und Kammermusikwettbewerbe – darunter der Rahn Musikpreis und der erste Preis der Duo Competition der Musikhochschule Basel, infolge der er von András Schiff für einen Auftritt zum Beethoven Festival in Bonn eingeladen wurde. Ducrot ist Gründer des Opalio Quintetts und Mitglied der CHAARTS Chamber Artists. Er konzertiert weltweit und wirkt bei Aufnahmen mit, die ein Repertoire vom Barock bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen und Crossover-Werken mit Norah Jones und Whitney Houston umspannen. Abseits des klassischen Konzertbetriebs ist Ducrot Arrangeur und Improvisator sowie künstlerischer Co-Leiter des Vittorio Veneto Chamber Music Festivals.

www.eoinducrot.com


Joanne Green

Violine

Seit 2003 ist die Geigerin Joanne Green Mitglied des Scottish Ensembles. In ihren internationalen Konzertprogrammen sucht sie nach neuen Wegen, Kammermusik zu vermitteln: So spielt sie häufig auswendig und ergänzt ihre Performance mit Choreografien und Kollaborationen zwischen den verschiedenen Kunstformen. Sie ist Vorsitzende der ESTA UK, Teil der European String Teachers Association und Gründerin von Breathe Music – eine Organisation, die Kammermusik in ländlichen Gemeinden des Vereinigten Königreichs zum Klingen bringt.


Miriam Helms Ålien

Violine

Gelobt für ihre «aussergewöhnliche Musikalität» und «Reife weit über ihre Jahre hinaus», ist Miriam Helms Ålien eine der mitreissendsten jungen Künstlerinnen aus Norwegen. Geboren in Alta, begann sie als 6-Jährige mit dem Geigenspiel und konzertiert seit ihrem Solodebüt mit 8 Jahren mit norwegischen, dänischen, deutschen, israelischen, italienischen und tschechischen Orchestern. Zu den jüngsten Höhepunkten ihrer Karriere zählen Auftritte mit dem Trondheim Symphony Orchestra und der Schweizer Camerata im KKL Luzern. Darüber hinaus gibt Miriam Kammermusikaufführungen in der Liszt-Akademie (Budapest), dem Berliner Konzerthaus und am Bergen Festival. Sie ist künstlerische Leiterin bei FESTIVALTA – dem weltweit nördlichsten Kammermusikfestival seiner Art.

www.miriamhelmsalien.com


Gwendolyn Masin

Violine und künstlerische Leitung

Gwendolyn Masin findet unermüdlich neue Wege, Musik zugänglich zu machen und zu vermitteln: Als Geigerin, Musikologin, Pädagogin, Autorin, künstlerische Leiterin und Dirigentin. Ihr liegt viel daran, zeitgenössische Musik zu fördern, weshalb sie regelmässig Auftragswerke vergibt und uraufführt. Ihr Violinstudium in London, Bern, Zürich und Lübeck schloss sie mit Bestnoten ab und erlangte 2012 den Doktortitel am Trinity College. Ihre Karriere führt sie quer durch vier Kontinente, wo sie als Solistin mit renommierten Orchestern auftritt. Kürzlich wurde sie als Body Mapping-Ausbildnerin lizensiert und ist damit die Erste mit diesem Titel in der Schweiz.

gwendolynmasin.com


Patrick Jüdt

Viola

Patrick Jüdt ist international als Solist und Kammermusiker tätig. Er ist Professor für Viola, Kammermusik und zeitgenössische Musik an der Hochschule der Künste Bern. Gemeinsam mit Johannes Meissl und Minna Pensola ist er künstlerischer Leiter der ECMA (European Chamber Music Academy).


Martin Moriarty

Viola

Jung, irisch, zeitgenössisch – das ist Martin Moriarty. Der Bratschist erhielt seinen ersten Unterricht von Gwendolyn Masins Eltern und schloss vor kurzem sein Studium in Zürich mit Lawrence Power ab. Aufgrund seiner Leidenschaft für zeitgenössische Musik konnte er u.a. bereits mit Garth Knox zusammenarbeiten und spielte die tschechische Premiere von James MacMillans Bratschenkonzert. Bekannte Festivals wie jenes in Verbier, Krzyzowa und IMS Prussia Cove luden ihn ein. Martin Moriarty unterrichtet an Meisterklassen in Irland und assistierte u.a. Adrian Brendel und Hartmut Rohde an dem von Gwendolyn Masin gegründeten NCH International Master Course.

martinmoriartyviolist.com


Julia Wawrowska

Viola

Julia Wawrowska, eine polnische Bratschistin, die in Zürich lebt, hat u. a. mit Lisa Bathiashvili, Sergei Malov und der Karajan Academy der Berliner Philharmoniker zusammengearbeitet. Sie studierte in Berlin und Warschau und setzt seit 2023 ihre Ausbildung im Master Solo Performance an der Zürcher Hochschule der Künste fort. Julia gab ihr Solistendebüt 2022 bei der Zielono-Górska Philharmonie. Sie wurde an internationale Festivals eingeladen, darunter nach Davos und an die Kronberg Academy. Seit 2022 wird sie von Pirastro als Young Artist unterstützt. Julia spielt eine Viola, die 2018 von Jerzy Wykpisz gebaut wurde.

www.juliawawrowska.com


Alfredo Ferre Martínez

Violoncello

Der spanische Cellist und Komponist Alfredo Ferre Martínez verbindet eine internationale Karriere als Solist und Kammermusiker mit einer unverwechselbaren kreativen Stimme, die in Präsenz und Meditation verwurzelt ist. Als Erstpreisträger des A.-Janigro-Cellowettbewerbs in Zagreb und Firmenich-Preisträger des Verbier Festivals trat er u.a. im KKL Luzern, im Auditorio Nacional de Madrid und im Teatro La Fenice in Venedig auf. Seit einigen Jahren erforscht er in verschiedenen Projekten die Schnittstelle zwischen klassischer Tradition, Elektronik und meditativen Klängen. Im Rahmen dessen trat er beim Verbier Festival, im Theater im Hof und beim Septembre Musical Festival in Montreux auf.

onomeya.com


Nil Kocamangil

Violoncello

1989 in Istanbul geboren ist Nil Kocamangil eine der führenden Cellistinnen ihrer Generation – mit internationaler Anerkennung für ihr kraftvolles und virtuoses Spiel. Als Solistin trat sie u.a. mit dem Concertgebouw Kammerorchester, dem Thessaloniki State Symphony Orchestra sowie der Kosovo-Philharmonie auf. Sie war im Nikolaisaal Potsdam, der FLV Paris und an Festivals wie Verbier oder Epidaurus in Athen zu hören. Ihr Studium absolvierte sie in Deutschland und Frankreich, sie ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Neben ihrer Karriere als Solistin unterrichtet sie am MSFAU State Conservatory und ist Direktorin des Istanbul International Chamber Music Festivals.

www.nilkocamangil.com


Samuel Niederhauser

Violoncello

Seit 2022 ist Samuel Niederhauser Solocellist des Luzerner Sinfonieorchesters. Der in Bern geborene Musiker studierte bei Thomas Grossenbacher in Zürich und Thomas Demenga in Basel. 2023 schloss er den Solistenmaster ab und gewann den 3. Preis der International Paulo Cello Competition in Helsinki. Bereits in den Jahren davor wurde er mit dem «Guy Fallot Prize» des Concours de Genève, dem «Göhner Musikpreis» sowie als Laureat der renommierten Queen Elisabeth Competition in Brüssel ausgezeichnet. Regelmässig tritt er als Solist und Kammermusiker auf, u.a. mit dem Gstaad Menuhin Festivalorchester, der Royal Northern Sinfonia (Newcastle), dem Basler Sinfonieorchester und bei Festivals im In- und Ausland.


Chiara Samatanga

Violoncello

Chiara Samatanga ist einer Musikerfamilie in Zürich aufgewachsen auf studierte bei Thomas Grossenbacher, Jens Peter Maintz und Steven Isserlis. Sie ist 1. Preisträgerin sowohl beim Internationalen Lutosławski-Cello-Wettbewerb (Warschau) als auch beim Pierre Fournier Award (London) und trat als Solistin mit Orchestern in ganz Europa auf. Sie ist regelmässig zu Gast bei Kammermusikfestivals wie dem Musikdorf Ernen, dem Menuhin Festival Gstaad und Prussia Cove. Chiara ist Mitglied des Carmina Quartetts und leitet eine Celloklasse an der Hochschule der Künste Bern, wo sie auch Kammermusik unterrichtet.

www.chiarasamatanga.com


Lisa Humbel

Kontrabass

Lina Humbel erhielt ihren ersten Kontrabassunterricht mit zehn Jahren. Nach dem Pre-College absolvierte sie den Bachelor an der Hochschule für Musik FHNW Basel und anschliessend einen Master in Barcelona. Seit 2024 studiert sie bei Ruslan Lutsyk in Bern. Sie trat bereits als Solistin mit dem Siggenthaler Jugendorchester auf und spielte mit den Swiss Chamber Soloists, dem Neuen Orchester Basel sowie La Scintilla. Seit 2025 ist sie regelmässige Zuzügerin im Opernhaus Zürich. Als Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters tritt sie u.a. mit Dirigenten wie Theodor Currentzis, Jukka-Pekka Saraste, Manfred Honeck und Jakub Hrůša auf. Zudem konzertiert sie gemeinsam mit ihrer Band Otrava (Gypsy Jazz, Balkan, Klezmer).


Alexander Boldachev

Harfe

Alexander Boldachev als «Polystilist» zu beschreiben bringt wohl am ehesten seine vielfältigen musikalischen Aktivitäten auf den Punkt. Er studierte Harfe, Komposition und Dirigieren in Zürich und spielt Klassik genauso wie Rock-Covers. Das spiegelt sich auch in den Lokalitäten seiner Auftritte wieder: vom Bolschoi Theater über die Carnegie Hall reichen sie bis zur Eröffnung der FIFA Fussball WM. Über 20 Wettbewerbspreise erhielt er als Harfenist und Komponist und er wurde von führenden Musikakademien wie der Juilliard School eingeladen, sein Wissen an junge Musiker:innen weiterzugeben.

alexanderboldachev.com


Finghin Collins

Klavier

Als einer von Irlands bedeutendsten musikalischen Botschaftern, tritt Finghin Collins in Rezitals und mit namhaften Orchestern in Europa, den USA, Asien und Australien auf. Seine internationale Karriere begann 1999 mit dem Gewinn des ersten Preises des Clara Haskil Wettbewerbs in der Schweiz. Im Jahr 2006 gründete er das New Ross Piano Festival in Wexford, das er künstlerisch leitet. Seit 2013 wirkt Collins zudem als Artistic Director von Music for Galway. 2017 erhielt er den Ehrendoktor der National University of Ireland und wurde 2023 zum künstlerischen Leiter des Dublin International Piano Competition berufen.

www.finghincollins.com


Fiachra Garvey

Klavier

Neben dem Gewinn des ersten Preises der renommierten Jaques Samuel Competition in London, ist der Irische Pianist Fiachra Gavrey Preisträger der AXA Dublin, EU Prague und des französischen Soirees-Concours Internationales de Piano a Collioure. Er trat mit Orchestern wie der Janáček Philharmonie, dem National Symphony Orchestra of Ireland, dem RTÉ Concert Orchestra, Irish Chamber Orchestra und Cambridge SO auf und arbeitete mit Dirigenten wie John Wilson, Theodore Kuchar und Stephen Bell zusammen. Fiachra hat zwei Soloalben aufgenommen: «For the Piano» wurde mit einem RTE-Label ausgezeichnet sowie eine Live-Aufnahme aus der Wigmore Hall, London. Nicht nur das West Wicklow Chamber Music Festival hat er gegründet, sondern auch die Classical Vauxhall-Konzerte – beide leitet er als Artistic Director.

fiachragarvey.com 


Babette Mondry

Orgel

Babette Mondry spielt als Organistin in Soloprogrammen, Kammermusikformationen sowie als Orchester- und Chororganistin. In ihrem künstlerischen Wirken verbindet sie die Liebe zur historischen Orgel mit einer Offenheit für aktuelle Formate. Konzerte gibt sie in Europa, Brasilien, Japan und Israel. Ihre Kammermusikparter:innen sind u.a. Heinz Holliger, Andreas Scholl und Rolf Romei. Seit 2017 ist sie Organistin an der Stadtkirche Thun. Als Mitinitiatorin des Projekts Neue Orgel im Stadtcasino Basel war sie im Team der Fachexpert:innen tätig und im Leitungsteam des Orgelfestival im Stadtcasino Basel aktiv, das von 2020–2023 stattfand.

www.babettemondry.ch


Zoi Argyriou

Perkussion

Zoi Argyriou ist eine passionierte Perkussionistin, die bereits als Kind grosses Interesse an klassischer Musik gezeigt hat. Schon bald wendete sie sich auch der zeitgenössischen Musik zu – heute tritt sie als Solistin, Kammermusikerin und Improvisatorin auf. Nach ihrem Diplom in klassischer Perkussion in Thessaloniki, absolvierte sie einen Master an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Seit 2023 ergänzt sie ihre Ausbildung um einen weiteren Master in Contemporary Music Performance an der Hochschule der Künste Bern. Ihr künstlerischer Fokus liegt auf der Anwendung erweiterter Instrumentaltechniken und ungewöhnlicher Ausdrucksformen.

zoiargyriou.com

 

 

 


Clémence Hirt

Repetiteur

Die Fribourger Musikerin Clémence Hirt ist als Liedpianistin und Korrepetitorin in der ganzen Schweiz tätig. Ihr Einsatz für die Liedkunst wurde bei internationalen Liedwettbewerben gefeiert. Die Pianistin wird in der Saison 26/27 drei Produktionen im TOBS sowie ein Projekt im Grand Théâtre de Genève korrepetieren. Clémence Hirt ist die Korrepetitorin des Schweizer Jugendchors und vom Konzertchor Solothurn. Die Musikerin absolvierte ihre Ausbildung an den Musikhochschulen von Genf und Zürich. Sie leitet das Vokalensemble Hathor in Fribourg und bildet sich im Fach Orchesterdirigieren an der HKB weiter.

clemencehirt.com


Xavier Dayer

Komponist

Xavier Dayer, geboren 1972 in Genf, studierte Komposition in seiner Heimatstadt bei Eric Gaudibert sowie später bei Tristan Murail und Brian Ferneyhough in Paris (IRCAM). Er ist Preisträger der Fondation Bürgi-Willert sowie des FEMS-Preises. Seine Werke entstanden u.a. im Auftrag des Grand Théâtre de Genève, des Lucerne Festivals, der Swiss Chamber Soloists sowie des Ensembles Contrechamps. Er unterrichtete Komposition und Musiktheorie an der Hochschule der Künste Bern und leitete dort auch den Master of Arts in Composition. 2008/09 war er Stipendiat der Académie de France à Rome – Villa Medici. Er erhielt 2020 den Musikpreis des Kantons Bern. Seit August 2024 ist er Leiter des Departements Musik der Zürcher Hochschule der Künste.

www.xavierdayer.com


Meral Kureyshi

Autorin

Meral Kureyshi, geboren 1983 in Prizren, kam 1992 mit ihrer Familie in die Schweiz und lebt in Bern. Sie studierte Literatur und Germanistik und arbeitet als freie Autorin. Ihr erster Roman «Elefanten im Garten» war nominiert für den Schweizer Buchpreis, wurde mehrfach ausgezeichnet und in viele Sprachen übersetzt. Ihr zweiter Roman «Fünf Jahreszeiten» wurde im Manuskript ausgezeichnet mit dem Literaturpreis «Das zweite Buch» der Marianne und Curt Dienemann-Stiftung. 2020 wurde sie zu den Tagen der Deutschsprachigen Literatur nach Klagenfurt eingeladen (Bachmannpreis). Für «Im Meer waren wir nie» erhielt sie 2025 einen Literaturpreis des Kantons Bern.


Sabine Hertig

Künstlerin

Sabine Hertig ist eine Schweizer Künstlerin, die Collage als Denkweise begreift und mit analoger Collage und Bewegtbild Wahrnehmung und Fragmentierung untersucht. Historische Bildtraditionen der Montage werden mit aktuellen digitalen Verfahren konfrontiert und in neue Wahrnehmungsszenarien überführt. Hertig wird seit vielen Jahren von der Galerie STAMPA in Basel vertreten, seit 2022 zusätzlich von der Galerie C in Paris. Ihre Arbeiten wurden international ausgestellt und ausgezeichnet. Sie lebt und arbeitet in Basel.

sabinehertig.ch