GAIA 2025
Programm
Mittwoch, 7. Mai, 19.30 Uhr – Casino Bern, Burgerratssaal
Durabilité
Die französische Durabilité ist weit vielschichtiger als ihre häufigste deutsche Übersetzung mit dem Wort «Nachhaltigkeit». Sie steht für das Beständige, das Dekaden überdauert – wie Ernest Chaussons Konzert für Violine, Klavier und Streichquartett oder César Francks Klavierquintett. Aber sie steht auch für Mut und Unbeirrbarkeit, die Robert Dett auf seinem Weg als schwarzer Komponist bewiesen hat. Und gerade in Situationen On the Edge, wie sie die lebende Komponistin Amanda Harberg musikalisch ausdrückt, ist Durabilité von enormem Wert. Überzeugen Sie sich selbst von der Longévité der Kunst!
Robert Nathaniel Dett (1882–1943)
aus: In the Bottoms
für Klavier solo (1913)
His Song
Juba Dance
Juliana Steinbach (Klavier)
5’
Amanda Harberg (*1973)
On the Edge für zwei Celli (1997)
Sandro Meszaros (Violoncello)
Chiara Samatanga Enderle (Violoncello)
7’
César Franck (1822–1890)
Klavierquintett f-Moll, op. 14 (1879)
Molto moderato quasi lento
Lento, con molto sentimento
Allegro non troppo, ma con fuoco
Juliana Steinbach (Klavier)
casalQuartett
33’
PAUSE
20’
Ernest Chausson (1855–1899)
Konzert für Violine, Klavier und Streichquartett D-Dur, op. 21 (1889/91)
Décidé
Sicilienne
Grave
Très animé
Gwendolyn Masin (Violine)
Luis Magalhães (Klavier)
casalQuartett
41’
Ticketpreise: CHF 65.–/45.–/35.–
Schüler:innen/Studierende/Lehrlinge/KulturLegi: CHF 15.–
Kinder bis 12 Jahre in Begleitung: CHF 5.–
Kinder im Vorschulalter in Begleitung: 0.–
Donnerstag, 20. November 2025, 18.30 Uhr
Museumsquartier Bern
GAIA Nacht der Musik im Museumsquartier
Veranstaltungsorte
Museum für Kommunikation, Bern (Dauerausstellung)
Naturhistorisches Museum Bern (Skelettsaal)
PHBern (Mediothek)
Am Eröffnungsabend erwartet Sie ein musikalischer Rundgang durch die oben genannten Berner Institutionen: Dabei können Sie drei halbstündige Konzerte in besonderer Atmosphäre erleben. Die Programme sind eine Überraschung und bieten einen Einblick in das diesjährige GAIA Musikfestival. Zum Abschluss laden wir Sie herzlich zu einem Apéro im Museum für Kommunikation ein, bei dem Sie die Künstlerinnen und Künstler persönlich treffen können.
18.30 – 18.45 Uhr
Begrüssung und Einführung in den Konzertabend
Museum für Kommunikation
19.00 – 19.30 Uhr
Konzert I
an allen drei Standorten
19.45 – 20.15 Uhr
Konzert II
an allen drei Standorten
20.30 – 21.00 Uhr
Konzert III
an allen drei Standorten
ab 21.00 – ca. 22.30 Uhr
Apéro mit den Künstler:innen
– ein Raum für Austausch und Begegnung
im Museum für Kommunikation
Die Programme sind eine Überraschung und bieten einen Einblick in das diesjährige GAIA Musikfestival.
Tickets ab September
Tickets: CHF 25.–
Schüler:innen/Studierende/Lehrlinge/KulturLegi: CHF 5.–
Kinder bis 12 Jahre in Begleitung Erwachsener: CHF 0.–
Freitag, 21. November 2025, 19.30 Uhr
Stadtkirche Thun
Harder, Better, Faster, Stronger
Wahrscheinlich ist es ein Urinstinkt der Menschen, dass sie stets nach der Optimierung ihrer selbst
und ihrer Lebensbedingungen streben. Härter, besser, schneller, stärker – der Titel des bekannten
Daft Punk-Hits drückt dies deutlich aus. Doch eine Selbstoptimierung ist nur dem möglich, der an
sich glaubt: so wie u. a. Ravel, Takemitsu, Chopin oder Hildegard von Bingen, die in ihrem Denken aussergewöhnlich waren, aber trotzdem ihre Träume niemals aufgaben. Und es hat sich gelohnt!
72 Minuten Musik, Konzert mit Pause (20’)
Tōru Takemitsu (1930–1996)
Toward the Sea II (1981)
für Altflöte, Harfe und Streichquintett
I. The Night
II. Moby Dick
III. Cape Cod
Caroline Shaw (*1982)
Valencia (2012)
für Streichquintett
Schweizer Erstaufführung in der Bearbeitung von Ben Murphy
Maurice Ravel (1875–1937)
Sonate (1920–1922)
für Violine und Violoncello
I. Allegro
II. Très vif
III. Lent
IV. Vif, avec entrain
Hildegard von Bingen (1098–1179)
O Ecclesia
arr. von Tom Coult
für Violine und Streichquintett
Frédéric Chopin (1810–1849)
Nocturne Nr. 20, cis-Moll
arr. für Harfe
Daft Punk (1993–2021)
Harder, Better, Faster, Stronger
Get Lucky
arr. für Harfe von Alexander Boldachev
Maurice Ravel (1875–1937)
Introduction et Allegro
für Harfe, Flöte, Klarinette und Streichquartett
Isaac Albéniz (1860–1909)
aus: Suite Española op. 47
arr. für Harfe
Asturias (1888)
Musizierende
Altflöte/Flöte: Kaspar Zehnder
Klarinette: Moritz Roelcke
Harfe: Alexander Boldachev
Violine: Anna-Liisa Bezrodny, Jesper Gasseling, László G. Horváth, Gareth Lubbe, Gwendolyn Masin
Viola: Martin Moriarty, Ivan Vukčević
Violoncello: Attila Kónya, Samuel Niederhauser, Martina Schucan
Kontrabass: Jordi Carrasco Hjelm
Tickets ab September
Tickets: CHF 65.–/45.–
Schüler:innen/Studierende/Lehrlinge/KulturLegi: CHF 15.–
Kinder bis 12 Jahre in Begleitung Erwachsener: CHF 5.–
Kinder im Vorschulalter in Begleitung Erwachsener: CHF 0.–
Samstag, 22. November 2025, 19.30 Uhr
Bern (Altstadt) – Details nach Anmeldung
Feenland
Ein märchenhafter Teppich, zusammengewebt von Gwendolyn Masin und erzählt von Stefan Kurt – präsentiert auf zwei geheimnisvollen Etagen.
Fantasie kennt keine Grenzen, weder in der Musik, noch in der Poesie. Und wenn sich Geschichten, vorgetragen von einem Schauspieler, mit Musik vereinen, entstehen nochmals ganz neue Imaginationen. Hand in Hand gehen Worte von Rilke, Poe und Wilde mit Klängen von Prokofjew und Holbrooke und verbinden sich zu einem eindrücklichen Feenland. Manchmal kann Fantasie auch beeindrucken, wie die Kompositionen von José Pablo Moncayo oder Miklós Rózsa. Welche Geschichten kommen Ihnen bei dieser Musik in den Sinn?
Das Konzert besteht aus zwei Teilen, die auf unterschiedlichen Etagen stattfinden und jeweils zweimal aufgeführt werden. Das Publikum wird auf die beiden Stockwerke aufgeteilt und wechselt die Ebene während einer längeren Pause.
Die gesprochenen Texte bleiben bis zur Aufführung ein Geheimnis – sie werden erst am Abend selbst enthüllt und dem Publikum vor Ort in gedruckter Form überreicht.
Ein bezauberndes Konzert auf zwei bezaubernden Etagen
2 x 60 Minuten Musik, anschliessend Apéro
Etage 0
José Pablo Moncayo (1912–1958)
Amatzinac (erste Fassung 1935)
für Flöte und Streichquartett
Miklós Rózsa (1907–1995)
Sonate op. 15a
für zwei Violinen
I. Allegro risoluto
II. Lento assai
III. Vivo e giocoso
Alan Ridout (1934–1996)
Ferdinand der Stier
eine musikalische Erzählung
für Solovioline und Erzähler
William Grant Still (1895–1978)
Danzas de Panama (1948)
für Streichquartett
Sergei Prokofjew (1891–1953)
aus: Suite Romeo und Julia op. 64b
für Violine und Klavier
Die Montagues und Capulets
Osvaldo Golijov (*1960)
Lullaby und Doina (2001)
für Flöte, Klarinette und vier Streichinstrumente
Musizierende
Flöte: Kaspar Zehnder
Klarinette: Moritz Roelcke
Violine: Anna-Liisa Bezrodny, Nicolas Dautricourt, Jesper Gasseling, László G. Horváth
Viola: Gareth Lubbe, Martin Moriarty, Ivan Vukčević
Violoncello: Attila Kónya, Samuel Niederhauser
Kontrabass: Jordi Carrasco Hjelm
Klavier: Luis Magalhães, Caspar Vos
Erzählende
Stefan Kurt
Gwendolyn Masin
Etage II
George Gershwin (1898–1937)
aus: Bearbeitungen des Gershwin-Songbook
für Violine, Kontrabass und Klavier
Strike up the Band
I Got Rhythm
The Man I Love
Schweizer Erstaufführung
Paul Schoenfield (1947–2024)
Trio (1990)
für Klarinette, Violine und Klavier
I. Freylakh
II. March
III. Nigun
IV. Kozatske
Mario Castelnuovo-Tedesco (1895–1968)
Pastorale und Rondo op. 185
für Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier
Joseph Holbrooke (1878–1958)
Nocturne Fairyland op. 57, Nr. 1
für Klarinette, Viola und Klavier
Igor Frolov (1937–2013)
Divertimento
für zwei Violinen und Klavier
Musizierende
Klarinette: Moritz Roelcke
Violine: Nicolas Dautricourt, Gareth Lubbe
Viola: Martin Moriarty
Violoncello: Martina Schucan
Kontrabass: Jordi Carrasco Hjelm
Klavier: Luis Magalhães, Caspar Vos
Erzähler
Stefan Kurt
Eintritt auf Spendenbasis: ab CHF 200.–
Ihre Unterstützung ermöglicht die Durchführung dieses besonderen Konzerts und des
GAIA Musikfestivals 2025.
Sonntag, 23. November 2025, 17 Uhr
Kirche Hilterfingen
Metamorphosen
«Die einzige Konstante im Leben ist der Wandel», meinte Buddha. In diesem Konzert gestaltet GAIA musikalische Metamorphosen: Sei es als Neustrukturierung des Alten, wie Max Richters Rekomposition von Vivaldis Vier Jahreszeiten oder als Aufbruch zum neuen, eigenen Kompositionsstil, wie Arvo Pärts Tabula Rasa. Richard Strauss erlebte während zweier Weltkriege äussere Veränderungen und vollzog einen inneren Sinneswandel. Zeit zerfliesst, doch die Musik konserviert Momente ihrer Metamorphose.
68 Minuten Musik, Konzert mit Pause (20’)
Jorge Villoslada Durán (*1997)
Soundscape
Prélude
Uraufführung
Max Richter (*1966)
aus: Recomposed: Vivaldi – The Four Seasons
für Violine und Streichensemble
eränzt mit Synthesizer von Jorge Villoslada Durán
Spring
Arvo Pärt (*1935)
Tabula Rasa (1977)
für zwei Violinen, Streichensemble und präpariertes Klavier
I. Ludus – Con moto
II. Silentium – Senza moto
Richard Strauss (1864–1949)
Metamorphosen (1944/45)
für Streichseptett
Musizierende
Violine: Anna-Liisa Bezrodny, Nicolas Dautricourt, Jesper Gasseling, László G. Horváth, Gwendolyn Masin
Viola: Gareth Lubbe, Martin Moriarty, Ivan Vukčević
Violoncello: Attila Kónya, Samuel Niederhauser, Martina Schucan
Kontrabass: Jordi Carrasco Hjelm
Präpariertes Klavier: Caspar Vos
Synthesizer: Jorge Villoslada Durán
Tickets ab September
Tickets: CHF 65.–/45.–
Schüler:innen/Studierende/Lehrlinge/KulturLegi: CHF 15.–
Kinder bis 12 Jahre in Begleitung Erwachsener: CHF 5.–
Kinder im Vorschulalter in Begleitung Erwachsener: CHF 0.–