Nathalie Clein

Violoncello

Die britische Cellistin Natalie Clein ist regelmässig Gast von bedeutenden Konzertveranstaltern und Orchestern in der ganzen Welt. Sie hat die beiden Cellokonzerte von Camille Saint-Saëns, Blochs «Schelomo» und Bruchs «Kol Nidrei» mit dem BBC Scottish Symphony Orchestra aufgenommen. 2017 erschien eine Solo-CD mit Werken von Bloch, Ligeti und Dallapiccola. Als engagierte Récital- und Kammermusikerin hat Natalie kürzlich sämtliche Cellosuiten von Bach in London, Southhampton und Oxford aufgeführt und für BBC Radio 3 eine vierteilige Konzertreihe in der Konzertkirche «LSO St. Luke’s» kuratiert. Sie ist künstlerische Leiterin ihres eigenen Kammermusikfestivals in Purbeck, Dorset. Sie arbeitet regelmässig mit zeitgenössischen Komponisten wie Thomas Larcher, Brian Elias und Dobrinka Tabakova zusammen und hat ausserdem interdisziplinäre Projekte u.a. mit dem Tänzer Carlos Acosta, der Autorin Jeanette Winterson und der Regisseurin Deborah Warner konzipiert und an ihnen mitgewirkt. 2015 wurde Natalie für vier Jahre zum «Artist in Residence» und «Director of Musical Performance» an der Universität ernannt. In dieser Eigenschaft kuratiert sie eine Konzertserie.


Pil Kyun Paul Kim

Violine

Pil Kyun Paul Kim wurde mit dem Jascha-Heifetz-Stipendium der Indiana University School of Music, dem J.-C.-Hulsteyn-Preis des Peabody Conservatory und dem Hulvik Development Fund des Richmond Symphony Orchestra ausgezeichnet. In den letzten Jahren war er Gast beim Euro Music Festival in Wuppertal, beim Vianden International Music Festival in Luxemburg, beim International Music Festival of Cyclades in Griechenland und beim Music Fest Perugia, wo er 2014 auch als Kammermusikdirektor fungierte. 2017 wurde Paul vom Bangalow Music Festival in Australien und dem Yun-Hsiang International Music Festival in Taiwan eingeladen. Sechs Jahre lang war er zweiter Geiger des preisgekrönten Quartet 21, das in Seoul ansässig ist. 2014 leitete er das Royal Danish Orchestra Ensemble in Syros, Griechenland und 2016 war er als Gast Konzertmeister des Sapporo Symphony Orchestra in Japan. Paul hat Diplome des Peabody Conservatory und der Indiana University Jacobs School of Music. Zurzeit ist er 1. Konzertmeister des Daejeon Philharmonic Orchestra in Südkorea.


Guro Kleven Hagen

Violine

Die norwegische Geigerin Guro Kleven Hagen debütierte 2011 erfolgreich beim Oslo Philharmonic Orchestra unter Jukka Pekka Saraste und hat seitdem mit den bedeutendsten Orchestern Skandinaviens musiziert. Ihre letzte Einspielung «Fait pleurer les songes», mit der Pianistin Marianna Shirinyan, enthält Sonaten von Ravel, Poulenc und Prokofjew und erschien im Mai 2017. Als Solistin hat Guro auf internationaler Ebene mit Dirigenten wie Vasily Petrenko, Ed Gardner, Krzysztof Urbański, Johannes Gustavsson und Christian Arming gearbeitet. Als Kammermusikerin musizierte sie mit Janine Jansen, Leif Ove Andsnes, Maxim Rysanov, Lars Anders Tomter, Andreas Brantelid, Shlomo Mintz, István Várdai, Itamar Golan, Ida Haendel und Christian Ihle Hadland. Darüber hinaus gründete sie das Edvard Munch Ensemble, eine Kammermusikgruppe, die Musik, Kunst und Performance verbindet. Guro ist Mitglied des Crescendo Mentorenprogramms für hervorragende Musikerinnen und Musiker am Beginn einer internationalen Karriere. Sie spielt ein Instrument von C. Bergonzi, auch bekannt als die «Kreisler-Bergonzi», zur Verfügung gestellt von Dextra Musica.


Dóra Kokas

Violoncello

Dóra Kokas gewann 2017 den 1. Preis beim internationalen Wettbewerb «Debut Hamburg», 2016 den 2. Preis beim Internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerb und 2014 zwei Sonderpreise beim Wettbewerb „Pablo Casals International Cello Competition“ in Budapest. 2015 erhielt sie den Gundel Art Prize und den Junior Prima Prize. Dóra studierte an der Franz-Liszt-Musikakademie bei Prof. Miklós Perényi. Derzeit ist sie Studentin an der Razumovsky Academy in London in der Klasse von Prof. Oleg Kogan. Unter Dóras Kammermusikpartnern sind Joshua Bell, Ferenc Rados, Zoltán Kocsis, Nicholas Altstaedt, Maxim Rysanov, Vilde Frang, Peter Frankl, Boris Brovtsyn, Alexander Sitkovetsky und Ilya Gringolts. Dóra besuchte Meisterklassen bei János Starker, Mischa Maisky, Steven Isserlis, Gary Hoffman, Jens Peter Meinz, Ferenc Rados u.a. Sie hat in einigen der berühmtesten Konzerthallen Europas musiziert, so z.B. in der Wigmore Hall, im Konzerthaus Berlin, der Berliner Philharmonie, Rachmaninoff-Halle in Moskau, Laeiszhalle in Hamburg und in der Liszt-Musikakademie in Budapest.


Clemens Lüthard

Mime

Clemens wurde 1969 in Zürich geboren. Nach zwölf Jahren Steiner-Schule bildete er sich bei E. G. Böttger in Bern als Pantomime aus und erhielt l991 das Lehrdiplom für Elementarpantomime. Er arbeitete als Pantomime und Schauspieler mit verschiedenen Regisseuren wie Paul Gerber, Atelier du Geste, Peter Arens und Andres Bosshard, Mummenschanz, und Alessandro Marchetti. Mit Solostücken tourte er durch die Schweiz, Deutschland und Italien. Nach einer Arbeitsphase an der staatlichen Zirkusschule in Moskau entstand seine Clownfigur Alberto KUNO, die sich seither mit jedem Stück weiterentwickelt. Live-Musik, Akrobatik, Jonglage, Schlappseil und freistehende Leiter sind weitere künstlerische Mittel. l993 gründete Clemens mit seiner One-Man-Show TEATRO KUNO das jetzige KUNOS Circus Theater. l994 begann die Zusammenarbeit mit Benedicte Bütler mit dem Stück «Butterfly». l995 bildeten sich die beiden an der Zirkusschule in Moskau in Partnerakrobatik, Equilibristik, Seil, Jonglage und Gesang weiter. In den folgenden Jahren entwarf Clemens die Stücke von KUNOS Circus Theater und realisierte sie mit verschiedenen Mitspielerinnen. Er führt regelmässig Regie und spielt in Produktionen anderer Truppen mit.


Gwendolyn Masin

Violine, Gründerin und künstlerische Leiterin

Die Virtuosität der als «Naturbegabung mit einer Autorität, um die sie die meisten Violinisten beneiden müssten» (The Irish Times) beschriebenen Geigerin ist kein Zufall: Gwendolyn Masin entstammt einer traditionsreichen Musikerfamilie aus Mittel- und Osteuropa. Im Alter von fünf Jahren gab sie ihr Debüt an der Franz-Liszt-Akademie in Budapest. Seitdem erhielt sie bei ihren zahlreichen Auftritten als Konzertviolinistin mit hochkarätigen Orchestern, bei Konzertvor- trägen und als Solistin viel Beifall – und bei jedem Auftritt ist ihre Liebe zur Bühne förmlich greifbar: «Gwendolyn IS music», hiess es folgerichtig in The Independent. Kammermusik gehört zu ihren frühesten musikalischen Erfahrungen, und wann immer es ihr möglich ist, kehrt sie zu dieser zurück.

«Sie umgeht die Fallstricke des Wunderkind-Status», schrieb The Sunday Business Post, und sie war bereits in jungen Jahren regelmässig in Fernseh- und Radiosendungen zu Gast. Ihre Auftritte als Solistin mit bekannten Orchestern sowie als Kammermusikerin in Europa, Russland, Südafrika und im Mittleren Osten wurden von den Kritikern gelobt. Gwendolyn Masin schloss ihre Studien an den Royal Schools of Music in London, an der Hochschule der Künste in Bern sowie an der Musikhochschule in Lübeck mit Auszeichnung ab. Zu ihren Lehrern gehörten Herman Krebbers, Igor Ozim, Ana Chumachenco, Zakhar Bron und Shmuel Ashkenasi. Masin wird nicht nur als Solistin und Kammermusikerin geschätzt – sie komponiert und transkribiert auch und berät andere Komponisten. Die Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Künstlern nimmt einen grossen Anteil ihrer Arbeit ein. Im Bestreben, Musik leichter zugänglich zu machen, beauftragt Masin Künstler, arbeitet eng mit diesen zusammen und führt deren Musik auf oder integriert deren Kunst in ihre Interpretationen. Die Forschung und Anwendung im Bereich der Musikmethodik sind untrennbarer Bestandteil von Gwendolyn Masins Schaffen. Ihre Promotionsarbeit am Trinity College untersucht die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Violinpädagogik des 20. Jahrhunderts. 2009 wurde das preisgekrönte Werk «Michaela’s Music House, The Magic of the Violin» bei Müller & Schade veröffentlicht. Das von Masin verfasste Buch ist eine Violinschule für Anfänger. Es ist 2018 in deutscher Sprache erschienen und enthält persönliche Übungen und Kompositionen der Autorin.

Gwendolyn Masin erteilt derzeit Violin- und Kammermusik-Meisterkurse an Instituten und bei Festivals in Europa und Nordamerika und gibt dort auch Gesprächskonzerte. Seit September 2013 ist sie Professorin für Violine an der Musikhochschule Genf.

Auch die Saison 2017/18 ist bedeutsam für die vielseitige Musikerin. Auf die Veröffentlichung von Eugène Ysaÿes d-Moll-Violinsonate (op. 27 Nr. 3 «Ballade») im Jahr 2015 und das Album «ORIGIN» beim Label Naxos 2016 folgte 2017 «FLAME» ihr neues Album bei Orchid Classics, das Werke für Violine und Klavier enthält. Somit tourt sie aktuell mit mehreren Programmen gleichzeitig durch Europa – mit ihrem Streicherensemble oder ihrem Klavierpartner Simon Bucher. Sehr häufig ist Gwendolyn aber auch solo unterwegs. Umso mehr freut sie sich darauf, zu GAIA und dessen vielfältiger und unvergleichlicher, immer wieder einmaliger Gemeinschaft zurückzukehren – zum inzwischen zehnten Mal.

 


Vladimir Mendelssohn

Viola

Vladimir, geboren in Bukarest, ist international aufgetreten, u.a. in den USA (New York, Chicago, Miami, Atlanta), in Paris (Théâtre des Champs-Élysées, Cité de la musique), Brüssel (Palais des Beaux-Arts), Berlin (Philharmonie), München (Herkulessaal), Leipzig (Gewandhaus), London (Wigmore Hall), Amsterdam (Concertgebouw), Rom, Wien (Musikverein,  Konzerthaus), Moskau, Zürich (Tonhalle), Bukarest (Ateneu), Tel Aviv, Lissabon (Gulbenkian), Madrid (Teatro Real), Barcelona (Palau de la Musica Catalana) und Tokio. Unter seinen Kompositionen finden sich vier Streichquartette, «Nova» für Quintett, «Don Aldebarran» für sieben Instrumente und Sprecher, «Count Esterhazy’s Winter Gardens» for Viola, Bariton und Violoncello, «Histoire veritable de l'execrable Count Dracula» und Sinfonie Nr. 1 für Orchester, «Postcards from Nowhere» für Violine und Orchester, die Ballettmusik «Le petit prince», Bühnenmusik für «Athalie» und «Les mouches» (Sartre) sowie die Filmmusik für «Le joueur de violon». Seit vielen Jahren lebt er in den Niederlanden. Er ist Professor am Königlichen Konservatorium in Den Haag und an der Musikhochschule Essen.


Cédric Pescia

Klavier

Cédric Pescia, in Lausanne geboren, Schweizer und französischer Abstammung, studierte bei Christian Favre, Dominique Merlet und Klaus Hellwig. Ausserdem erhielt der junge Pianist Impulse von Pierre-Laurent Aimard, Daniel Barenboim, Dietrich Fischer-Dieskau und vom Alban Berg Quartett. Im Jahre 2002 gewann er die Gina Bachauer International Artists Piano Competition in Salt Lake City (USA). Cédric konzertierte in der Berliner Philharmonie, im Berliner Konzerthaus, in der Laieszhalle Hamburg, im Wiener Konzerthaus, in der Carnegie Hall New York, am Mozarteum Salzburg, in der Londoner Wigmore Hall und in der Tonhalle Zürich. Er war bei internationalen Festivals wie dem Prager Frühling, Lucerne Festival, Menuhin Festival Gstaad, Schleswig Holstein Musik Festival, Festival de Radio-France et Montpellier sowie der Schubertiade zu hören. Cédric ist künstlerischer Leiter der Lausanner Kammermusikreihe Ensemble enScène und seit 2012 Professor für Klavier an der Haute École de Musique de Genève. Für Claves Records, AEON, La Dolce Volta, BIS und Genuin hat er zahlreiche CDs aufgenommen.


Quatuor Ernest

Ensemble

Stanislas Gosset, Violine (Frankreich)

Clara Chartré, Violine (Kanada)

Thomas Levier, Viola (Frankreich)

Clément Dami, Violoncello (Schweiz)

Das Quatuor Ernest wurde an der Haute École de musique de Genève von vier Studenten in Gabor Takacs-Nagys Studio gegründet. Die Mitglieder studieren ausserdem am CRR in Paris bei Miguel da Silva und an der HdK Bern bei Patrick Jüdt. Sie haben mehrere Preise gewonnen und sind an bedeutenden Konzertorten in der Schweiz, Frankreich, Deutschland und Ungarn aufgetreten. Darüber hinaus gastierten sie bei vielen Festivals. Die Mitglieder des Quartetts widmen sich auch dem bürgerschaftlichen Engagement und der Ausbildung. Sie spielen regelmässig im Bateau Genève bei dessen Frühstücken für Obdachlose, in Seniorenheimen und Krankenhäusern, in Grundschulen und Gymnasien. Das Quatuor Ernest hatte die Gelegenheit, mit Kammermusikern aus den namhaftesten Ensembles wie dem Hagen-, Alban-Berg-, Mosaïques-, Jerusalem- und Bartók-Quartett zu arbeiten. Seit 2016 nehmen die Musiker an den Workshops von ProQuartet und ECMA teil. Ihre erste CD wurde im Januar 2017 für das Label Doron Music mit der Pianistin Sylviane Deferne aufgenommen. Ausser zahlreichen positiven Kritiken erhielt die Aufnahme den Piano-Maestro-Preis des französischen Magazins «Pianiste».


Svetlin Roussev

Violine

Svetlin begann seine musikalische Ausbildung in seiner bulgarischen Heimatstadt. Er erhielt seinen Abschluss am Conservatoire national supérieur de musique et de danse in Paris und gewann Preise bei internationalen Wettbewerben. Svetlin trat als Solist in Konzerthallen wie dem Théâtre du Champs-Elysées und Salle Pleyel (Paris), Palais des Beaux-Arts (Brüssel), Seoul Arts Center, Suntory Hall (Tokio), Bolschoi-Theater (Moskau), Berliner Konzerthaus und Philharmonie Luxemburg auf unter der Leitung von Dirigenten wie Leon Fleisher, Yehudi Menuhin, Myung-Whun Chung und Emmanuel Krivine zusammen. Nachdem er in Paris Professor am CNSMD und Konzertmeister des Orchestre Philharmonique de Radio France war, ist er seit 2017 Konzertmeister des Orchestre de la Suisse Romande und Violinprofessor an der Haute École de Musique in Genf. Svetlin ist Gründungsmitglied des Roussev-Salque-Rozanova-Klaviertrios. Er war künstlerischer Leiter des Philharmonischen Orchesters in Sofia und ist derzeit künstlerischer Berater eines internationalen Musikfestivals in seiner Heimatstadt Ruse (Bulgarien). Svetlin spielt die Stradivarius 1710 Camposelice, zur Verfügung gestellt von der Nippon Music Foundation.


Marianna Shirinyan

Klavier

Die in Armenien geborene Pianistin Marianna Shirinyan ist häufiger Gast bei internationalen Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Schwetzinger Festspielen, dem MDR Musiksommer, Festspillene in Bergen und den internationalen Kammermusikfestivals in Stavanger, Risør und Oxford. Gleichzeitig hat sie sich als Solistin bei führenden Orchestern ihren guten Ruf erworben. Seit 2015 ist Marianna Professorin an der Norwegischen Musikakademie in Oslo. 2018 wird sie die künstlerische Leitung des Oremandsgaard Kammermusikfests in Dänemark übernehmen. Mariannas breite Diskographie umfasst u.a. das Solo-Recital «Il Viaggio» (Solo musica), die Klavierkonzerte von Beethoven und Kuhlau mit den Kopenhagener Philharmonikern, Mozart-Klavierkonzerte mit dem Odense Sinfonieorchester und Kammermusik von Chopin mit Andreas Brantelid, Cello und Vilde Frang, Violine. Kürzlich veröffentlichte Marianna eine CD mit Werken von Niels Wilhelm Gade zum 200. Geburtstag des Komponisten. Ihre neueste Aufnahme ist eine Kammermusik-CD mit der Geigerin Guro Kleven Hagen.


Christoffer Sundqvist

Klarinette

Christoffer ist seit 2005 Solo-Klarinettist des Finnischen Radio-Symphonieorchesters. Er legte sein Diplom 2002 bei Anna-Maija Korsimaa an der Sibelius-Akademie in Helsinki ab und war Gewinner des renommierten Crusell Klarinettenwettbewerbs 2002 und des Juvenalia Kammermusikwettbewerbs in Espoo. Als Solist tritt er mit fast allen finnischen Orchestern sowie im Ausland u.a. mit dem BBC Symphony Orchestra, den Göteborger Sinfonikern, dem Sinfonieorchester Basel und der Nordwestdeutschen Philharmonie auf und hat mit Dirigenten wie Jukka-Pekka Saraste, John Storgårds, Okko Kamu, Karl-Heinz Steffens und Hannu Lintu gearbeitet. Im Bereich der Kammermusik ist Christoffer in mehreren Ensembles sowie als Partner u.a. von Angela Hewitt aktiv. Daneben ist er ständiger Partner von Sebastian Fagerlund, mit dem er gemeinsam das RUSK Kammermusikfestival in Jakobstad leitet. Christoffers Diskographie umfasst u.a. die Klarinettenkonzerte von Fagerlund, Sallinen, Eötvös und Nielsen. Seine Aufnahmen erhielten internationale Anerkennung und wurden u.a. mit dem EMMA-Preis ausgezeichnet. Christoffer lehrt Klarinette an der Sibelius-Akademie und gibt regelmässig Meisterkurse.


Lars Anders Tomter

Viola

Lars Anders Tomter, geboren im norwegischen Hamar, begann mit acht Jahren Violine zu spielen, wenig später Bratsche. Das Studium für beide Instrumente absolvierte er am Konservatorium Oslo und an der staatlichen norwegischen Akademie bei Prof. Leif Jørgensen. Er setzte seine Studien dann bei Prof. Max Rostal und Sándor Végh fort. Wettbewerbserfolge in Budapest in 1984 und in Lille in 1986 standen am Beginn seiner internationalen Karriere. Lars ist als Solist Partner von zahlreichen namhaften Orchestern und Dirigenten; darüber hinaus arbeitet er regelmässig in Kammermusikprojekten mit international renommierten Musikern zusammen. Zu seinem Repertoire, das auch auf Tonträgern dokumentiert ist, zählen alle grossen Viola-Konzerte und mehrere ihm gewidmete Uraufführungen. Lars ist Professor an der Musikhochschule in Oslo und gründete gemeinsam mit Leif Ove Andsnes 1991 das Risør Kammermusikkfest, das sich zu einem der bedeutendsten Festivals in Norwegen entwickelte. Er spielt eine Gasparo da Salo Bratsche aus dem Jahr 1590.