Christoph Croisé

Violoncello

Christoph Croisé ist international auf Konzerten zu erleben. Seinen ersten Cellounterricht erhielt er mit 7 Jahren bei Katharina Kühne und bereits mit 17 gab er sein Debut in der Carnegie Hall New York, wo er seitdem regelmässig auftritt. Auch in anderen renommierten Konzerthäusern wie der Tonhalle Zürich, dem Konzerthaus Wien, der Wigmore Hall London, der Residenz München, der Philharmonie St. Petersburg oder der Philharmonie Baku war er zu erleben. Als Solist trat er mit dem Sinfonieorchester St. Petersburg, dem Berner Sinfonieorchester, dem Staatlichen Sinfonieorchester Baku, der Camerata Zürich, dem Münchner Rundfunkorchester, der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz und vielen weiteren Orchestern auf. Kammermusikalisch waren u. a. Dmitri Sitkowetski, Mayuko Kamio, Bartłomiej Nizioł, Oliver Schnyder, Oxana Shevchenko, Lorenzo Soulès und Alexander Panfilov seine Bühnenpartner. Wichtige künstlerische Impulse bekommt er zudem von Wolfgang Emanuel Schmidt, bei dem er seit 2013 studiert. Christoph ist gern gesehener Gast bei zahlreichen Festivals und Gewinner mehrerer internationaler Wettbewerbe, wie zuletzt der First Berliner International Music Competition 2017 oder der Schoenfeld International String Competition in Harbin/China. 2015 wurde seine Debut CD mit Oxana Shevchenko beim Label Quartz Classics veröffentlicht.


Isabelle van Keulen

Violine

Die in den Niederlanden geborene Geigerin und Bratschistin Isabelle van Keulen trat durch den Gewinn des «Eurovision Young Musician of the Year» mit gerade einmal 17 Jahren paukenschlagartig in das Licht der Öffentlichkeit und ist seither auf den großen Konzertpodien zu Hause. Neben ihren Auftritten als Solistin mit renommierten Orchestern ist sie eine begeisterte Kammermusikerin und konzertiert regelmäßig mit Künstlerpersönlichkeiten wie der Klarinettistin Sharon Kam, der Mezzo-Sopranistin Christiane Stotijn oder dem Pianisten Ronald Brautigam, mit dem sie 2019 ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum feiert.

Isabelle van Keulens Repertoire deckt viele Epochen ab, was ihr eine große Freiheit und einen bereichernden Transfer zwischen Jahrhunderten und Stilen ermöglicht. Dabei liegen ihr die Werke des 20. und 21. Jahrhunderts und deren Aufführung besonders am Herzen.

Mit der Gründung des «Isabelle van Keulen Ensembles» im Jahre 2011 erfüllte sie sich einen Kindheitstraum. Drei erfolgreiche CDs und regelmäßige Einladungen zu renommierten Festivals und Konzertveranstaltern zeugen von der Qualität des Ensembles, welches sich ganz dem Tango Nuevo Astor Piazzollas widmet.

Das gesamte Spektrum ihres Schaffens ist Ausdruck der faszinierenden Künstlerpersönlichkeit Isabelle van Keulen, die in ihren Konzerten jedes Mal ihr Publikum durch die Wärme, Ausstrahlung und Authentizität ihres Spiels, gepaart mit technischer Brillanz und einem unvergleichlichen Klang begeistert und berührt.


Melisma Saxofon Quartett

Ensemble

Das international besetzte Melisma Saxophone Quartet gehört zu den aufstrebenden und vielversprechenden Kammermusik-Ensembles seiner Generation. Jonas Tschanz, Henriette Jensen, Marijke Schröer und David Cristóbal Litago entwickeln aus ihren vier verschiedenen Nationalitäten eine ganz eigene musikalische Sprache und überzeugen mit erfrischenden Interpretationen. Seit Gründung des Quartetts 2009 in Amsterdam folgten zahlreiche Einladungen zu Konzerten und Festivals in ganz Europa. Dazu zählen das 1st Bachfestival Dordrecht in den Niederlanden, das Schweizer Davos Festival und das norwegische Festival Grieg in Bergen. Zudem präsentieren sich die charismatischen Saxophonisten immer wieder ausserhalb Europas. So waren sie 2015 und 2018 auf Tournee in China, wo sie die grössten Konzertsäle des Landes füllten, wie das National Centre for the Performing Arts in Peking, die Shenzhen Concert Hall und das Opernhaus Guangzhou. Im Sommer 2016 reisten die vier Musiker bereits für eine Tournee nach Mexiko, um mit dem Komponisten Enrique Mendoza zusammenzuarbeiten. Ihr Debut-Album mit Musik von Johann Sebastian Bach, Edvard Grieg, György Ligeti und dem zeitgenössischen niederländischen Komponisten Guillermo Lago ist bei Gateway Music erschienen.


Gwendolyn Masin

Violine, Gründerin und künstlerische Leiterin

Die Virtuosität der als «Naturbegabung mit einer Autorität, um die sie die meisten Violinisten beneiden müssten» (The Irish Times) beschriebenen Geigerin ist kein Zufall: Gwendolyn Masin entstammt einer traditionsreichen Musikerfamilie aus Mittel- und Osteuropa. Im Alter von fünf Jahren gab sie ihr Debüt an der Franz-Liszt-Akademie in Budapest. Seitdem erhielt sie bei ihren zahlreichen Auftritten als Konzertviolinistin mit hochkarätigen Orchestern, bei Konzertvor- trägen und als Solistin viel Beifall – und bei jedem Auftritt ist ihre Liebe zur Bühne förmlich greifbar: «Gwendolyn IS music», hiess es folgerichtig in The Independent. Kammermusik gehört zu ihren frühesten musikalischen Erfahrungen, und wann immer es ihr möglich ist, kehrt sie zu dieser zurück.

«Sie umgeht die Fallstricke des Wunderkind-Status», schrieb The Sunday Business Post, und sie war bereits in jungen Jahren regelmässig in Fernseh- und Radiosendungen zu Gast. Ihre Auftritte als Solistin mit bekannten Orchestern sowie als Kammermusikerin in Europa, Russland, Südafrika und im Mittleren Osten wurden von den Kritikern gelobt. Gwendolyn Masin schloss ihre Studien an den Royal Schools of Music in London, an der Hochschule der Künste in Bern sowie an der Musikhochschule in Lübeck mit Auszeichnung ab. Zu ihren Lehrern gehörten Herman Krebbers, Igor Ozim, Ana Chumachenco, Zakhar Bron und Shmuel Ashkenasi. Masin wird nicht nur als Solistin und Kammermusikerin geschätzt – sie komponiert und transkribiert auch und berät andere Komponisten. Die Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Künstlern nimmt einen grossen Anteil ihrer Arbeit ein. Im Bestreben, Musik leichter zugänglich zu machen, beauftragt Masin Künstler, arbeitet eng mit diesen zusammen und führt deren Musik auf oder integriert deren Kunst in ihre Interpretationen. Die Forschung und Anwendung im Bereich der Musikmethodik sind untrennbarer Bestandteil von Gwendolyn Masins Schaffen. Ihre Promotionsarbeit am Trinity College untersucht die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Violinpädagogik des 20. Jahrhunderts. 2009 wurde das preisgekrönte Werk «Michaela’s Music House, The Magic of the Violin» bei Müller & Schade veröffentlicht. Das von Masin verfasste Buch ist eine Violinschule für Anfänger. Es ist 2018 in deutscher Sprache erschienen und enthält persönliche Übungen und Kompositionen der Autorin.

Gwendolyn Masin erteilt derzeit Violin- und Kammermusik-Meisterkurse an Instituten und bei Festivals in Europa und Nordamerika und gibt dort auch Gesprächskonzerte. Seit September 2013 ist sie Professorin für Violine an der Musikhochschule Genf.

Auch die Saison 2018/19 ist bedeutsam für die vielseitige Musikerin. Auf die Veröffentlichung von Eugène Ysaÿes d-Moll-Violinsonate (op. 27 Nr. 3 «Ballade») im Jahr 2015, das Album «ORIGIN» beim Label Naxos 2016 und «FLAME» bei Orchid Classics 2017 folgte 2018 mit «TROIS» eine EP mit Werken für Violine und Klavier. Somit tourt sie aktuell mit mehreren Programmen gleichzeitig durch Europa – mit ihrem Streicherensemble oder ihrem Klavierpartner Simon Bucher. Sehr häufig ist Gwendolyn aber auch solo unterwegs. Umso mehr freut sie sich darauf, zu GAIA und dessen vielfältiger und unvergleichlicher, immer wieder einmaliger Gemeinschaft zurückzukehren – zum inzwischen elften Mal.


Simon Bucher

Klavier

Der Schweizer Pianist Simon Bucher ist ein international gefragter Solist, Improvisator, Kammermusiker und Liedbegleiter sein impressionistisches, einfühlsames Klavierspiel findet bei Presse und Publikum grossen Anklang. Engagements führten ihn an das Centre Pompidou Paris, die Tonhalle Zürich, das Stadttheater Bern, das MoMA New York, und zu Musikfestivals wie etwa dem Klavier-Festival Ruhr, Carinthischer Sommer, Murten Classics und GAIA Musikfestival. Nach Studien an der Hochschule der Künste Bern bei Erika Radermacher und Tomasz Herbut vervollständigte er seine Ausbildung an Meisterkursen bei Ruben Lifschitz und Irwin Gage. Als künstlerischer Leiter der Konzertreihe «Das Lied – Liedrezitale Bern» setzt er sich leidenschaftlich für das Kunstlied ein. Zu seinen Liedpartnern zählen Robin Adams, Maya Boog, Marie-Claude Chappuis, Rachel Harnisch, Stephanie Szanto oder Dominik Wörner. Als Solist arbeitet er mit Dirigenten wie Daniel Klajner, Tõnu Kaljuste, Michael Sanderling und Kaspar Zehnder. Sein breitgefächertes Interesse an den unterschiedlichen Musikrichtungen zeigt sich in seinen vielseitigen Kammermusikformationen, seiner Zusammenarbeit mit Tänzerinnen, VJs und in seinen improvisierten Solorezitalen. Gemeinsam mit der Mezzosopranistin Stephanie Szanto gründete er das Duo «Petting goes Classic». Viele seiner Konzerte wurden vom Rundfunk ausgestrahlt, mehrere CDs sind bei ARS Produktion, Orchid Classics und Carus erschienen.


Blythe Teh Engstroem

Viola

Die amerikanische Violinistin und Bratschistin Blythe Teh Engstroem studierte an der Indiana University in Bloomington unter Nelli Shkolnikova (Violine), Mimi Zweig (Violine) und Atar Arad (Viola). Später setzte sie ihre Studien in Pittsburgh bei Andrés Cárdenes fort. Blythe ist eine leidenschaftliche Kammermusikerin und arbeitete bereits mit Künstlern wie Lisa Batiashvili, Gautier Capuçon, Renaud Capuçon, Daniel Hope, Nobuko Imai, Leonidas Kavakos, Menahem Pressler, Gábor Takács-Nagy, István Várdai, Yuja Wang und dem Quatuor Ébène. Sie trat im Rahmen zahlreicher Festivals auf, in Europa sowie dem Fernen Osten. An der Gründung des Verbier Festival Chamber Orchestra war sie massgeblich beteiligt und arbeitete eng mit dem Orchesterleiter Gábor Takács-Nagy zusammen. Blythe war Konzertmeisterin des Verbier Festival Chamber Orchestra und ist zurzeit Stimmführerin der Bratschen.


Vladimir Mendelssohn

Viola

Vladimir stammt aus Bukarest und wuchs in einer Familie mit langer musikalischer Tradition auf. Nach seinem Studium der Viola und Komposition verfolgte er eine Karriere als Solist und Kammermusiker, die ihn weltweit reisen liess, z. B. in die New York Carnegie Hall, das Théâtre des Champs Elysées in Paris, in den Palais des Beaux-Arts in Brüssel, die Berliner Philharmonie, die Wigmore Hall London oder nach St. Petersburg, Bukarest, Prag, Südkorea, Chile oder Mexiko. Vladimir hat zahlreiche CDs aufgenommen, unter anderem auch mit Gidon Kremer und dem Lindsay Quartet. Für  Brahmslieder erhielt er zusammen mit Jard van Nes den AVRO Public Prize. Auch als Komponist und Arrangeur hat er sich einen Namen gemacht, sei es mit Ballettmusik (≪Le Petit Prince≫), Bühnenmusik («Athalie» und «Les Mouches»), Filmmusik («Le Joueur de Violon») oder Konzerten für Orchester, Soloinstrumente und Chor. Seit vielen Jahren lebt er in den Niederlanden und ist Professor am Königlichen Konservatorium in Den Haag sowie an der Folkwang Universität der Künste in Essen.


Hannes Minnaar

Klavier

Hannes studierte am Konservatorium von Amsterdam bei Jan Wijn und schloss 2009 mit Auszeichnung ab. Als Solist trat er seitdem unter dem Dirigat von Herbert Blomstedt, Eliahu Inbal oder Marin Alsop mit Orchestern wie dem Amsterdamer Concertgebouw-Orchester, dem Radio Filharmonisch Orkest, dem australischen Queensland Symphony Orchestra und dem Orquestra Simfònica de Barcelona auf. Im Jahr 2008 wurde er Zweiter beim Concours de Genève, erhielt 2011 ein Stipendium des Borletti-Buitoni Trust und 2016 die grösste Ehre, die einem niederländischen Künstler der klassischen Musik zuteilwerden kann: ihm wurde vom Kulturministerium der Nederlandse Muziekprijs verliehen. Seine drei Soloalben wurden international gefeiert, das Debutalbum sogar mit einem Edison Award ausgezeichnet. Für Challenge Classics hat Hannes zusammen mit dem Netherlands Symphony Orchestra und Jan Willem de Vriend sämtliche Klavierkonzerte von Beethoven eingespielt. Auch als Kammermusiker ist der Pianist aktiv: als Teil des Van Baerle Trios wurde er bei Wettbewerben in Lyon und München preisgekrönt und war im Rahmen der «Rising Stars» auf Tournee in u. a. London, Wien und Paris. Er stand bereits mit berühmten Persönlichkeiten wie Janine Jansen, Isabelle van Keulen oder Mischa Maisky auf der Bühne. In der Reihe «Meesterpianisten» wird er im April 2019 im Concertgebouw Amsterdam zu erleben sein.


James Oesi

Kontrabass

Ursprünglich am Klavier und der Violine zu Hause, entschied sich James Oesi im Alter von 12 Jahren für den Kontrabass. Mit 16 begann er als jüngster Student am Konservatorium in Moskau, wechselte 2009 ans Konservatorium Den Haag und schloss 2012 mit Auszeichnung ab. Seine Leistung war derart herausragend, dass sein Soloexamen nachträglich mit der Fock Medaille gewürdigt wurde. Als einer der wenigen Solo-Kontrabassisten trat er bereits im Concertgebouw Amsterdam, TivoliVredenburg Utrecht, Oosterpoort Groningen und auf dem Bachfestival Dordrecht sowie auf den Festivals November Music, Cross-Linx und Wonderfeel auf. Als Gründer und künstlerischer Leiter des Dutch Double Bass Festivals bringt er seit 2017 die renommiertesten internationalen Kontrabassisten nach Den Haag, u. a. John Patitucci, Edicson Ruiz oder Gary Carr. Neben seinen Soloauftritten ist James ein gefragter Kammermusiker und regelmässig als Gaststar von u. a. Insomnio, dem Ensemble Modern und Asko|Schönberg zu erleben. Unter Leitung von Reinbert de Leeuw entstand mit Asko|Schönberg eine Aufnahme der vollständigen Werke von György Kurtág, die 2017 für einen Grammy Award als Bestes Klassisches Album nominiert war. Zusätzlich ist er am Königlichen Konservatorium Den Haag als Assistent seines früheren Lehrers Quirijn van Regteren Altena tätig.


Dóra Kokas

Violoncello

Dóra Kokas hat sich bereits als eine der führenden Cellisten ihrer Generation etabliert, sei es als Solistin oder Kammermusikerin. 2017 gewann sie den 1. Preis beim internationalen Wettbewerb «Debut Hamburg», 2016 den 2. Preis beim Internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerb und 2014 zwei Sonderpreise bei der «Pablo Casals International Cello Competition» in Budapest. 2015 erhielt sie den Gundel Art Prize und den Junior Prima Prize. Dóra studierte an der Franz-Liszt-Musikakademie bei Professor Miklós Perényi. Derzeit ist sie Studentin an der Razumovsky Academy in London in der Klasse von Professor Oleg Kogan und besuchte Meisterklassen bei u. a. János Starker, Mischa Maisky, Steven Isserlis, Gary Hoffman, Jens-Peter Mainz, und Ferenc Rados. Als Gründungsmitglied des preisgekrönten Kelemen Quartetts stieg sie zu einer der führenden Musikerinnen Ungarns auf. Kammermusikalisch arbeitete sie mit Joshua Bell, Ferenc Rados, Zoltán Kocsis, Nicolas Altstaedt, Maxim Rysanov, Vilde Frang, Peter Frankl, Boris Brovtsyn, Alexander Sitkowetski und Ilya Gringolts. Solistisch trat sie in einigen der berühmtesten Konzerthallen Europas auf, so z. B. in der Wigmore Hall, im Konzerthaus Berlin, der Berliner Philharmonie, der Rachmaninov Concert Hall in Moskau, der Laeiszhalle in Hamburg und in der Liszt-Musikakademie in Budapest.


Christoffer Sundqvist

Klarinette

Christoffer ist seit 2005 Solo-Klarinettist des Finnischen Radio-Symphonieorchesters. Er legte sein Diplom 2002 bei Anna-Maija Korsimaa an der Sibelius-Akademie in Helsinki ab und war Gewinner des renommierten Crusell Klarinettenwettbewerbs 2002 und des Juvenalia Kammermusikwettbewerbs in Espoo. Als Solist tritt er mit fast allen finnischen Orchestern sowie im Ausland u. a. mit dem BBC Symphony Orchestra, den Göteborger Symphonikern, dem Sinfonieorchester Basel und der Nordwestdeutschen Philharmonie auf und hat mit Dirigenten wie Jukka-Pekka Saraste, John Storgårds, Okko Kamu, Karl-Heinz Steffens und Hannu Lintu gearbeitet. Im Bereich der Kammermusik ist Christoffer in mehreren Ensembles sowie als Partner u. a. von Angela Hewitt aktiv. Daneben ist er ständiger Partner von Sebastian Fagerlund, mit dem er gemeinsam das RUSK Kammermusikfestival in Jakobstad leitet. Christoffers Diskographie umfasst u. a. die Klarinettenkonzerte von Fagerlund, Sallinen, Eötvös und Nielsen. Seine Aufnahmen erhielten internationale Anerkennung und wurden u. a. mit dem EMMA-Preis ausgezeichnet. Christoffer lehrt Klarinette an der Sibelius-Akademie und gibt regelmässig Meisterkurse.


Kirill Troussov

Violine

Schon in jungen Jahren von Sir Yehudi Menuhin gefördert, gehört Kirill Troussov heute zu den international gefragtesten Geigern seiner Generation.

Seine Studien absolvierte er bei Zakhar Bron und Christoph Poppen, zu seinen Mentoren zählen Igor Oistrach, Herman Krebbers und Sir Yehudi Menuhin. Die Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten wie Sir Neville Marriner, Wladimir Fedossejew, Daniele Gatti, Lawrence Foster, Jiří Bělohlávek, Michail Jurowski oder Louis Langrée sowie mit Orchestern wie der Staatskapelle Berlin, Orchestre de Paris, Orchestre National de France, den Münchner Philharmonikern und den Bamberger Symphonikern führte ihn in die grössten Konzertsäle und zu den renommiertesten Musikfestivals der Welt. Als leidenschaftlicher Kammermusiker spielt er regelmässig mit Künstlern wie Sol Gabetta, Yuja Wang, Julian Rachlin, Daniel Hope, Joshua Bell, Gautier und Renaud Capuçon, Natalja Gutman, Christian Zacharias, Juri Baschmet, Mischa Maisky und Elisabeth Leonskaja. Zu seinen internationalen Auszeichnungen gehören der Europäische Kulturpreis, der Davidoff-Preis des Schleswig-Holstein Festivals, der Yamaha Musikpreis sowie zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben. Auch Kirills Aufnahmen – unter anderem bei EMI Classics – sind mehrfach preisgekrönt.

Kirill Troussov darf aus privater Leihgabe mit der Antonio Stradivari «The Brodsky» von 1702 musizieren, mit der Adolph Brodsky am 4. Dezember 1881 Peter Tschaikowskis Violinkonzert uraufführte.


Stephanie Szanto

Gesang

Stephanie Szanto ist freischaffende Sängerin und tritt im Bereich Konzert, Oratorium und Oper auf. Neben ihrer solistischen Arbeit ist sie auch als Gesangspädagogin und Komponistin tätig. Geboren wurde sie in Burgdorf und studierte klassischen Gesang an der Hochschule der Künste Bern bei Professor Elisabeth Glauser. Es folgten Studien und Abschlüsse am Schweizer Opernstudio in Bern und an der Hochschule Luzern – Musik. Sie schloss ihren Master of Solo Performance (Solistendiplom) bei Professor Barbara Locher in Luzern mit Bestnoten ab. Es folgten Meisterkurse bei Cornelia Kallisch, Margreet Honig und Rudolf Pernay. Bereits während ihrer Ausbildung gewann sie verschiedene Wettbewerbe und Stipendien, darunter den 1. Preis der Stiftung für junge Musiktalente Meggen oder den Förderpreis der Stiftung Nicati-de Luze. 2013 wurde sie als Stipendiatin der Schweizerischen Richard Wagner-Gesellschaft nach Bayreuth eingeladen und erhielt ein Stipendium der Hirschmann Stiftung. Beim Internationalen Musikwettbewerb des Lyceum Clubs 2015 wurde sie im Duo mit Pianistin Marina Vasilyeva mit dem 3. Preis ausgezeichnet. Neben ihrer klassischen Ausbildung studierte sie auch Jazzgesang und Komposition und arbeitete in zahlreichen Projekten in den Bereichen Jazz, Funk, Theatermusik, Drum’n‘Bass und elektronischer Musik mit. Auch im Bereich Lied ist Stephanie sehr aktiv und erarbeitet beispielsweise mit dem Pianisten Simon Bucher stetig neue Liedprogramme.


Haas & Mann

Tanz. Theater. Musik.

Bühnenkünstler, die mit Stücken, Musik und Performance jonglieren: Haas&Mann steht zwischen den Kunstformen und zaubert unvergessliche Theatererlebnisse. Berührend, poetisch, kreativ oder humorvoll – durch Interaktion mit dem Publikum entstehen Momente des Nachdenkens, der Auseinandersetzung und des Gemeinsamen. Tanz, Theater und Musik verschmelzen zu einem greifbaren Erleben von Kunst. Freuen Sie sich zum Familienkonzert auf eine liebevoll inszenierte Geschichte von Freundschaft, Musik und Träumen in Zusammenarbeit mit dem Melisma Quartett.


Dobrinka Tabakova

Komponistin

«Glühende Harmonien», «Avantgarde», «immense emotionale Tiefe» – die international hoch gelobte Komponistin und Pianistin Dobrinka Tabakova begleitet das GAIA Musikfestival 2019 mit einigen ihrer Stücke wie auch einer Schweizer Erstaufführung. Ursprünglich aus Plovdiv, Bulgarien, studierte sie an der Londoner Guildhall School of Music & Drama und wurde am King's College in Komposition promoviert. Seitdem schuf sie Werke für Filme (u. a. Jean-Luc Dodars «Adieu au langage», Ruth Paxtons «Pulse»), Ballett (u. a. Sydney Dance Company) sowie Orchester, Chor und Soloinstrumente. Sie wagt sich an eine Vielfalt von Formen, Quellen und Themen, z. B. mit einer Kantate zum 400. Geburtstag von Shakespeare, einer preisgekrönten Hymne für das Goldene Thronjubiläum der Queen und einer «Fantasy Homage to Schubert».

Auch auf internationalen Musikfestivals wie dem Oxford Chamber Music Festival, dem Utrecht International Chamber Music Festival oder dem Musicarama Festival in Hong Kong prägte sie als Gastkomponistin oder Composer-in-Residence das musikalische Programm.

Ihr Debutalbum «String Paths» war 2014 für einen Grammy nominiert und erreichte den 2. Platz der britischen Klassikcharts. Geehrt wurden ihre Arbeiten mit dem Jean-Frédéric Perrenoud Preis, dem GSMD Lutoslawski Composition Prize, dem Sorel Medallion in Choral Composition und weiteren internationalen Auszeichnungen. In der Saison 2017/18 residierte sie beim MDR-Orchester in Leipzig und ist aktuell die erste weibliche Hauskomponistin der Truro Cathedral in England. Als Präsidentin der Contemporary Music Society an der Guildhall School of Music & Drama setzt sie sich ausserdem für die Förderung zeitgenössischer Komponisten ein.