Ariel Quartett

Durch sein lebhaftes, brillantes Spiel und seine tiefgründigen Interpretationen hat sich das Ariel Quartett rasch international etabliert. In Israel vor fast zwanzig Jahren gegründet, erhielt das Ensemble kürzlich den prestigeträchtigen Cleveland Quartet Award. Ariel ist Quartet-in-Residence des College-Conservatory of Music der Universität von Cincinnati; hier leiten die vier Musiker das Kammermusikprogramm und geben eine eigene Konzertreihe. In der Saison 2016/17 spielt das Ariel Quartett einen kompletten Beethovenzyklus in Berlin und Napa Valley, Kalifornien. Zu den Höhepunkten der letzten Zeit zählten ein ausverkauftes Debut in der Carnegie Hall, ein bahnbrechender Beethovenzyklus in im Konzertsaal «SubCulture» in Manhattan sowie Auftritte im Kennedy Center in Washington und den wichtigsten U.S. Metropolen. Das Ariel Quartett tritt regelmässig in Israel, Europa, sowie Süd- und Nordamerika auf, hat bisher vier Beethovenzyklen gespielt und mit Musikern wie Alisa Weilerstein. Daniil Trifonov und Menahem Pressler konzertiert. Zu den Mentoren des mehrfach preisgekrönten Ariel Quartetts zählen Itzhak Perlman, Paul Katz sowie Walter Levin.


Pavel Bialiayeu

Schlagzeug

Pavel Bialiayeu (Jahrgang 1977) wurde in der weissrussischen Hauptstadt Minsk geboren. Bereits im Alter von sieben Jahren begann er Schlagzeug zu lernen. Pavel studierte an der Musikakademie in Minsk und setzte sein Studium später an der Hochschule für Musik Köln (Abt. Wuppertal) fort. Im Jahr 2002 wurde er Preisträger der Barmenia Versicherung Wettbewerb. Pavel ist freischaffender Musiker, der eng mit dem Musiktheater im Revier Gelsenkirchen (u.a. Kinderoper-Produktionen «Hänsel und Gretel», «Das Gespenst von Canterville», «Konrad», «König Hamed») und dem weltberühmten Kammermusikorchester «Kremerata Baltica» unter der Leitung von Gidon Kremer arbeitet. Pavel spielt gerne Solo- und Kammermusik in verschiedenen Formationen.


Alexander Lonquich

Klavier

Alexander Lonquich ist in Trier geboren und begann seine Laufbahn 16-jährig als erster Preisträger des Klavierwettbewerbes «Casagrande» in Terni. Er ist regelmässiger Gast bei internationalen Festivals wie den Salzburger Festspielen, Klavier-Festival Ruhr, Lucerne Festival, Kissinger Sommer, Schubertiade Schwarzenberg, Kammermusikfest Lockenhaus und Beethovenfest Bonn. Als Solist spielte Alexander u.a. mit den Wiener Philharmonikern, Royal Philharmonic Orchestra, Tonhalle-Orchester Zürich, hr-Sinfonieorchester Frankfurt unter Dirigenten wie Abbado, Herreweghe, Holliger und Végh. Als Solist und Dirigent musiziert er mit Orchestern wie der Camerata Salzburg, Orchestre des Champs-Elysées, Mahler Chamber Orchestra, Kammerorchester Basel und Orchestra da Camera di Mantova. Als begeisterter Kammermusiker ist er Partner von Nicolas Altstaedt, Joshua Bell, Leonidas Kavakos und dem Artemis Quartett. Seinen Einspielungen für EMI erhielten begeisterte Kritiken. Seit 2001 arbeitet er mit ECM zusammen. Höhepunkte der Saison 2015/16 waren seine «Residence» beim NDR Elbphilharmonie Orchester und ein Beethoven Zyklus mit dem Münchener Kammerorchester. 2016/17 ist Alexander Artist in Residence beim Festival Prager Frühling.


Cristina Barbuti

Klavier

Cristina Barbuti begann ihr Klavierstudium in Pisa mit Giampiero Semeraro und schloss es bei Mario Conter in Brescia mit Auszeichnung ab. Zusätzlich studierte sie Philosophie und Pädagogik in Florenz. Seit ihrer Kindheit hat sie zahlreiche Klavierwettbewerbe gewonnen. Kammermusik studierte Cristina in Brüssel, Jerusalem und Prag. Nach ihrem Studium unterrichtete sie von 1988 bis 1991 an der University of California in Los Angeles. Cristina trat in Italien, Deutschland, Belgien und den USA auf. 2002 gründete sie mit ihrem Ehemann Alexander Lonquich ein Klavierduo. Die beiden Musiker konzertierten bei Kammermusikfestivals in Italien, Österreich, der Schweiz, Deutschland, Norwegen und den USA. Cristina interessiert sich sehr für die Interaktion von Theater, Musik, Literatur und Philosophie. Sie organisiert Treffen und Musiktheaterprojekte in Italien, Deutschland und Österreich. 2013 schuf sie gemeinsam mit Alexander in ihrem Haus in Florenz das «Kantoratelier», einen kleinen Theater- und Aufführungsraum. Hier organisieren die beiden Musiker Seminare und Konzerte, die sich mit ihren hauptsächlichen Anliegen auf den Gebieten von Psychologie, Musik und Theater beschäftigen.


Miklós Lukács

Cimbalom

Miklós Lukács ist einer der bekanntesten und vielseitigsten Cimbalom-Spieler unserer Zeit. Sein unverwechselbarer Stil hat seine Wurzeln in der Musik Ungarns und des Balkans, ist inspiriert von zeitgenössischer klassischer Musik und nicht zuletzt vom Jazz. So spielte er mit weltberühmten Jazz-Musikern wie u.a. Charles Lloyd, Archie Shepp, Chris Potter, Steve Coleman, Uri Caine. Er brachte es in diesem Genre zu internationaler Anerkennung und fand zudem in der Szene der zeitgenössischen klassischen Musik einen Platz. So war er bereits in Covent Garden, der Royal Albert Hall, dem Barbican Center, der Carnegie Hall, dem Concertgebouw Amsterdam, der Casa da Música, dem Mozarteum Salzburg sowie den Opernhäusern in Lyon und Bordeaux ein gern gesehener Gast. Neben seiner Mitwirkung in verschiedenen ungarischen Ensembles gründete er 2006 das Lukács Miklós Quintet und das Lukács Miklós Trio-Cimbiózis. Zahlreiche ungarische Auszeichnungen wie der Musik und Kompositionspreis des Artisjus-Award (2000 und 2009), der Preis der Ungarischen Künste (2011) und der Aegon Kunst Preis (2011) bezeugen sein Können.


Gwendolyn Masin

Violine, Gründerin und künstlerische Leiterin

Die Virtuosität der als «Naturbegabung mit einer Autorität, um die sie die meisten Violinisten beneiden müssten» (The Irish Times) beschriebenen Geigerin ist kein Zufall: Gwendolyn entstammt einer traditionsreichen Musikerfamilie aus Mittel- und Osteuropa. Im Alter von fünf Jahren gab sie ihr Debüt an der Franz-Liszt-Akademie in Budapest. Seitdem erhielt sie bei ihren zahlreichen Auftritten als Konzertviolinistin mit hochkarätigen Orchestern, bei Konzertvor- trägen und als Solistin viel Beifall – und bei jedem Auftritt ist ihre Liebe zur Bühne förmlich greifbar: «Gwendolyn IS music», hiess es folgerichtig in The Independent. Kammermusik gehört zu ihren frühesten musikalischen Erfahrungen, und wann immer es ihr möglich ist, kehrt sie zu dieser zurück.

«Sie umgeht die Fallstricke des Wunderkind- Status», schrieb The Sunday Business Post, und sie war bereits in jungen Jahren regelmässig in Fernseh- und Radiosendungen zu Gast. Ihre Auftritte als Solistin mit bekannten Orchestern sowie als Kammermusikerin in Europa, Russland, Südafrika und im Mittleren Osten wurden von den Kritikern gelobt. Gwendolyn schloss ihre Studien an den Royal Schools of Music in London, an der Hochschule der Künste in Bern sowie an der Musikhochschule in Lübeck mit Auszeichnung ab. Zu ihren Lehrern gehörten Herman Krebbers, Igor Ozim, Ana Chumachenco, Zakhar Bron und Shmuel Ashkenasi. Gwendolyn wird nicht nur als Solistin und Kammermusikerin geschätzt – sie komponiert und transkribiert auch und berät andere Komponisten. Die Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Künstlern nimmt einen grossen Anteil ihrer Arbeit ein. Im Bestreben, Musik leichter zugänglich zu machen, beauftragt Gwendolyn Künstler, arbeitet eng mit diesen zusammen und führt deren Musik auf oder integriert deren Kunst in ihre Interpretationen. Die Forschung und Anwendung im Bereich der Musikmethodik sind untrennbarer Bestandteil von Gwendolyns Schaffen. Ihre Promotionsarbeit am Trinity College untersucht die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Violinpädagogik des 20. Jahrhunderts. 2009 wurde das preisgekrönte Werk «Michaela’s Music House, The Magic of the Violin» bei Müller & Schade veröffentlicht. Das von Gwendolyn verfasste Buch ist eine Violinschule für Anfänger. Es wird 2017 ins Deutsche übersetzt und enthält persönliche Übungen und Kompositionen der Autorin.
Gwendolyn erteilt derzeit Violin- und Kammermusik-Meisterkurse an Instituten und bei Festivals in Europa und Nordamerika und gibt dort auch Gesprächskonzerte. Seit September 2013 ist sie Professorin für Violine an der Musikhochschule Genf.

2017 ist ein bedeutsames Jahr für die vielseitige Musikerin. Auf die Veröffentlichung von Eugène Ysaÿes d-Moll-Violinsonate (op. 27 Nr. 3 «Ballade») und dem Album “ORIGIN” beim Label Naxos folgt in den kommenden Monaten ihr neues Album bei Orchid Classics, das Werke für Violine und Klavier enthält.


Massimo Pinca

Kontrabass

Massimo Pinca wurde 1978 in Neapel geboren und begann mit zwölf Jahren autodidaktisch, elektrischen Bass zu spielen. Dies war der Auftakt zu einer internationalen und vielseitigen Karriere, deren Spektrum in den folgenden 25 Jahren Rock, Jazz, klassische Musik, historische Aufführungspraxis, Pädagogik und Komposition umfasste. Massimos akademische Abschlüsse sind ein Master in Jura (Universität Lecce), ein Diplom als Kontrabassist (Konservatorium Florenz) und ein Master in Kontrabass und Musikpädagogik (Musikhochschule Genf). Als Student von Alberto Bocini (klassischer Kontrabass) absolvierte Massimo auch Meisterklassen bei F. Petracchi, K. Stoll, A. Posch und E. Levinson; J. Taylor, S. Coleman, J. Baron und B. Gertz (Jazz) sowie B. Cocset, G. Balestracci, A. Beyer und L. Coppola (Barockmusik). Derzeit unterrichtet er Kontrabass am Konservatorium für Musik, Tanz und Theater in Genf. Er ist Mitglied des Fanfareduloup Orchestra und der Geneva Camerata. Für diese Ensembles komponiert er regelmässig eigene Werke. Sein erstes Album als Dirigent und Komponist, «Frère de voyage», wurde 2015 von dem unabhängigen Label Lampyridae veröffentlicht.


Andrei Pushkarev

Schlagzeug

Seine musikalische Ausbildung begann Andrei Pushkarev als Fünfjähriger am Klavier, mit 14 Jahren konzentrierte er sich auf Schlaginstrumente. Als Student der Nationalen Musikakademie der Ukraine setzte er seine professionelle Ausbildung fort. 1999 wurde Andrei Mitglied des Kammerorchesters Kremerata Baltica. In den folgenden Jahren war Andrei häufig als Solo-Vibraphonist beim Kammermusikfest Lockenhaus zu hören. Sein Projekt «Bach Vibrations» brachte er bei Gidon Kremers Festival «Les Musiques» und dem Verbier Music Festival zur Aufführung. Andrei trat mit vielen bekannten Musiker auf, darunter Gidon Kremer, Yo Yo Ma, Martha Argerich, Vadim Repin, Julian Rachlin, Gabriela Montero, Didier Lockwood, Maxim Rysanow, Peter Sadlo, und arbeitete mit Dirigenten wie Yury Temirkanov, Voldemar Nelsson, Roman Kofman. 2004 erhielt Andrei den Preis für Solo-Vibraphon der «Pro Europe»-Stiftung. Seit 2009 hält er regelmässig Meisterklassen rund um die Welt. Er ist Juror in zahlreichen internationalen Schlagzeugwettbewerben. Neben eigenen Werken komponiert Andrei viele Arrangements für Orchester und verschiedene kammermusikalische Formationen für namhafte Instrumentalisten. Seine Aufnahmen als Solo-Paukist und Vibraphonist erhielten viele Preise.


Pascal Rogé

Klavier

Pascal Rogé verkörpert beste französische Klavierkunst. Seine Interpretationen der Werke von Poulenc, Satie, Fauré, Saint-Saëns und insbesondere Ravel sind geprägt durch Eleganz, Schönheit und perfekte Phrasierung. Geboren in Paris, wurde Pascal als Siebzehnjähriger Exklusivkünstler von Decca. Er erhielt zahlreiche wichtige Preise. Vor einigen Jahren begann er für Onyx eine neue Aufnahmeserie, die Rogé Edition. Mit dem Radio-Symphonieorchester Wien unter Bertrand de Billy nahm er kürzlich zwei CDs mit Klavierkonzerten von Ravel und Gershwin auf. Pascal ist in nahezu jedem wichtigen Konzertsaal und mit den führenden Orchestern der Welt aufgetreten. Zu den Dirigenten, mit denen er gearbeitet hat, zählen Lorin Maazel, Michael Tilson Thomas, Mariss Jansons, Charles Dutoit, Kurt Masur, Edo de Waart, Alan Gilbert, David Zinman, Marek Janowski, Sir Andrew Davis und Raymond Leppard. In der letzten Zeit hat er auch Recitals mit seiner Partnerin, der Pianistin Ami Rogé gespielt. 2011 spielten sie die Uraufführung eines neuen Auftragswerks von Matthew Hindson mit dem Sydney Symphony Orchestra unter Vladimir Ashkenazy. Pascal widmet sich auch der Lehrtätigkeit, gibt Meisterklassen in zahlreichen Ländern und ist Jury-Vorsitzender des Genfer Klavierwettbewerbs.


Christoffer Sundqvist

Klarinette

Christoffer ist seit 2005 Solo-Klarinettist des Finnischen Radio-Symphonieorchesters. Er legte sein Diplom 2002 bei Anna-Maija Korsimaa an der Sibelius-Akademie in Helsinki ab und war Gewinner des renommierten Crusell Klarinettenwettbewerbs 2002 und des Juvenalia Kammermusikwettbewerbs in Espoo. Als Solist tritt er mit fast allen finnischen Orchestern sowie im Ausland u.a. mit dem BBC Symphony Orchestra, den Göteborger Sinfonikern, dem Sinfonieorchester Basel und der Nordwestdeutschen Philharmonie auf und hat mit Dirigenten wie Jukka- Pekka Saraste, John Storgårds, Okko Kamu, Karl-Heinz Steffens und Hannu Lintu gearbeitet. Im Bereich der Kammermusik ist Christoffer in mehreren Ensembles sowie als Partner u.a. von Angela Hewitt aktiv. Daneben ist er ständiger Partner von Sebastian Fagerlund, mit dem er gemeinsam das RUSK Kammermusikfestival in Jakobstad leitet. Christoffers Diskographie umfasst u.a. die Klarinettenkonzerte von Fagerlund, Sallinen, Eötvös und Nielsen. Seine Aufnahmen erhielten internationale Anerkennung und wurden u.a. mit dem EMMA-Preis ausgezeichnet. Christoffer lehrt Klarinette an der Sibelius-Akademie und gibt regelmässig Meisterkurse.


Das ORIGIN ENSEMBLE

Léa Valentin, Violine
Nach Abschluss ihres Studiums an der CRR in Paris mit dem «Prix à l’unanimité» wechselte Léa an die Musikhochschule Genf zu Robert Zimansky. Seit 2013 studiert sie im Master-Studium in der Klasse von Gwendolyn Masin.

Priyanka Ravanelli, Violine
Priyanka studiert zurzeit an der Musikhochschule Genf bei Gwendolyn Masin. Sie besuchte Meisterkurse bei Ingolf Turban, dem Quartetto Prometeo, Rafael Rosenfeld und Benzion Shamir. Als Mitglied von «La Piccola Orchestra Lumière» spielte sie eine CD mit Giovanni Sollima ein.

Alexina Barbe, Violine
Alexina studierte an der Musikhochschule Genf bei Robert Zimansky und seit 2013  bei Gwendolyn Masin. Zurzeit studiert sie im Masterstudiengang Interprétation musicale. Alexina hat eine reiche Lehrtätigkeit und tritt regelmässig mit Ensembles in der ganzen Schweiz auf.

Martin Moriarty, Viola
Martin studiert zurzeit am Conservatorium van Amsterdam bei Nobuko Imai und Marjolein Dispa. Als früherer Schüler von Maria Kelemen und Ronald Masin ist Martin bei europäischen Festivals aufgetreten und hat mit namhaften Künstlern konzertiert.

Patrick Moriarty, Violoncello
Patrick studiert zurzeit an der Guildhall School of Music and Drama in London bei Louise Hopkins. Als früherer Schüler von Maria Kelemen, Ronald Masin und Martin Johnson ist Patrick bei europäischen Festivals aufgetreten und hat mit namhaften Künstlern konzertiert.


Janne Thomsen

Flöte

Die dänische Flötistin Janne Thomsen hat sich weltweit einen Ruf als erfolgreiche Solistin erarbeitet. Sie begann mit vier ihren Instrumentalunterricht und vervollständigte ihr Können an der Royal Academy of Music in London und dem Conservatoire de Paris. Janne ist Preisträgerin bedeutender internationaler Wettbewerbe. Als Solistin gastiert sie bei Orchestern und Ensembles wie dem English Chamber Orchestra, der Tschechischen Philharmonie, der Kremerata Baltica, der Camerata Salzburg, dem Wiener Kammerorchester und den Moskauer Solisten. Sie musiziert mit Künstlern wie Maxim Vengerov, Gidon Kremer, Janine Jansen,Pierre Laurent Aimard, Yuri Bashmet, Joshua Bell, Jana Bouskova, Steven Isserlis und Mischa Maisky. Janne arbeit mit führenden Komponisten unserer Zeit wie Sofia Gubaidulina, Wolfgang Rihm, Hans Werner Henze, Giya Kancheli, Peteris Vasks und Michael Berkeley zusammen. Von 2004 bis 2007 unterrichtete sie am Mozarteum in Salzburg und anschliessend von 2008 bis 2010 an der Hochschule für Musik in Luzern. 2005 hat Janne das internationale Festival «Klassiske Dage» im dänischen Holstebro gegründet, das mit viel Erfolg jährlich stattfindet.


István Várdai

Violoncello

Der 30-jährige ungarische Cellist István Várdai gewann 2014 den ARD-Wettbewerb in München. Zuvor hatte er bereits mehrere wichtige Preise erhalten. Seit seinem Debütkonzert 1997 in Den Haag ist er – in Zusammenarbeit mit weltberühmten Musikern und Orchestern – international aufgetreten. Er wurde zum Santander Festival, dem Pablo Casals Festival, Festival de Radio France, Schleswig-Holstein Musikfestival, Verbier Festival und dem Budapest Spring Festival eingeladen. 2010 gab er u. a. sein Debüt in der Carnegie Hall und im Wiener Konzerthaus und musizierte gemeinsam mit Gidon Kremer, András Schiff und Yuri Bashmet. Ab 2004 studierte István an der Franz-Liszt-Akademie in Budapest, ab 2005 an der Musikhochschule Wien. Von 2010 bis 2013 setzte er seine Studien an der Kronberg Academy fort, zu deren Lehrpersonal er seitdem gehört. Seine erste CD mit Musik von Janáček, Prokofjew und dem Cellokonzert von Elgar erschien 2009; es folgten weitere Aufnahmen mit Werken von Vanhal, Mendelssohn, Beethoven und Tschaikowsky. Gemeinsam mit Kristóf Baráti ist István künstlerischer Leiter des führenden ungarischen Kammermusikfestivals «Kaposfest». Er spielt ein Cello von Montagnana aus dem Jahr 1720.