Türöffnung


30 Min. vor Konzertbeginn


Platzangebot
Die Sitzplätze im Klösterli sind nummeriert


Lageplan und Anreise


Schloss Oberhofen
Schloss 1, 3653 Oberhofen


Klösterli Oberhofen
Klösterliweg 9, 3653 Oberhofen


Haus der Musik
Staatsstrasse 20, 3653 Oberhofen


Parkhotel Gunten
Seestrasse 90, 3654 Gunten


Stadtkirche Thun
Schlossberg 14, 3600 Thun


Kirche Hilterfingen
Schoren 42, 3652 Hilterfingen


Anreise

mit dem Auto
Das Klösterli, das Haus der Musik und das Schloss Oberhofen sind vom Parkhaus Oberhofen innerhalb von 3 Minuten zu Fuss erreichbar (ausgeschildert).
Als GAIA Konzertbesucher können Sie am Samstag und am Sonntag exklusiv für CHF 2.– auf dem Oberdeck des Parkhauses in Oberhofen parken.

mit dem ÖV
Thun Bahnhof
> Oberhofen Wichterheer
> Thun Bahnhof

Fahrtdauer in beiden Richtungen: 17 Min.

www.fahrplan.sbb.ch


Konzertorte

Hintergrundinformationen

Schloss Oberhofen
Klösterli Oberhofen
Haus der Musik – Kurt Matter Stiftung
Kirche Hilterfingen
Parkhotel Gunten
Stadtkirche Thun

Schloss Oberhofen


www.thunerseeschloesser.ch


Um 1200 wurde Schloss Oberhofen durch die Erbtochter Ita von Oberhofen und ihren Gemahl Walter von Eschenbach erbaut und blieb über ein Jahrhundert im Besitz dieser Familie. 1306 musste der gleichnamige Urenkel, Walter IV. von Eschenbach unter dem Druck von König Albrecht I. von Habsburg seine Güter an Österreich abgeben.

Nach der Schlacht von Sempach (1386) besetzten bernische Truppen Oberhofen. Bald fielen Burg und Herrschaft zunächst an das bedeutende Geschlecht der Scharnachthal, dann an andere bernische Patriziergeschlechter. Von 1652 bis 1798 war das Schloss Sitz eines bernischen Landvogts und gelangte 1801 in Privatbesitz.

Unter dem neuenburgisch-preussischen Grafen von Pourtalès erfolgten Mitte des 19. Jahrhunderts beträchtliche Umgestaltungen. 1940 errichtete der amerikanische Rechtsanwalt William Maul Measy die Stiftung Schloss Oberhofen und 1954 entstand hier eine Zweigstelle des Historischen Museums Bern. Am 1. Januar 2009 übernahm die Stiftung die Pflege und den Erhalt der gesamten Anlage, die weiterhin für die Bevölkerung zugänglich bleiben soll.

Das Schloss Oberhofen, pittoresk inmitten eines englischen Landschaftsgartens gelegen, befindet sich in romantischer Umgebung am rechten Thunerseeufer mit der Stockhornkette als Hintergrund. 

Das Schloss beherbergt eine bekannte Ausstellung zur Bernischen Wohnkultur des 16. bis 19. Jahrhunderts. Der Sommersaal besticht durch seine Eleganz, in der Burgkapelle lassen sich mittelalterliche Wandmalereien entdecken, das schmucke Seetürmchen verführt zum Aufenthalt und vom türkischen Rauchsalon aus geniesst man einen grandiosen Blick über den Park, den See und die Alpen.

Insgesamt bietet diese Perle am Thunersee die perfekte Kulisse für intime Konzerte mit wundervoller Musik.

Klösterli Oberhofen


Das Klösterli Oberhofen ist eines der bedeutendsten historischen Bauwerke in der Gemeinde Oberhofen. Entstanden durch die Verbindung eines Restbestandes eines vorreformatorischen Rebhäuschens und eines Schlösschens von 1626/27, stellt es heute ein gewachsenes Ganzes dar. Ursprünglich diente es den Bedürfnissen des Rebhauses, beherbergte den Truel und war Wohnung des Klosterammanns, der das zur Landvogtei Interlaken gehörige Rebgut betreute. Der Titel des Beamten erinnert daran, dass die Reben zu Oberhofen einst Besitz des Klosters Interlaken waren. Heute gehört das Gebäude der reformierten Kirchgemeinde.

Im Dachstock befindet sich der Konzertsaal. Der Saal mit Bühne und Galerie eignet sich für Konzerte und bietet für 230 Personen Platz. Die Sitze sind nummeriert.
Der Requisiteneingang befindet sich seitlich des Gebäudes, dieser kann mit Hilfe einer Rampe rollstuhlgängig gemacht werden.

Haus der Musik Oberhofen – Kurt Matter Stiftung


Jahrzehntelang war das Osthaus im Wichterheergut Oberhofen am Dorfeingang in einem erbärmlichen Zustand. Der Kanton Bern hat das Gebäude der Kurt Matter Stiftung im Baurecht abgegeben. Die Kurt Matter Stiftung gestaltete aus dem alten Osthaus nun einen Ort der Begegnung.

Kurt Matter hat in 30 Jahren rund 300 mechanische Musikinstrumente gesammelt und restaurieren lassen. Er hat der öffentlichen Stiftung den Grossteil seiner Sammlung sowie ein Kapital geschenkt. Die Instrumente können auf drei Stockwerken des Osthauses bewundert werden.

Kirche Hilterfingen


Nach der Überlieferung ist die Kirche von Hilterfingen, zur katholischen Zeit dem Apostel Andreas geweiht, als Tochterkirche von Einigen entstanden. 1175 wird sie erstmals urkundlich erwähnt in einer Stiftungsurkunde des Libo von Oberhofen. Sie zählt zu jenen 12 Kirchen, die König Rudolf von Hochburgund nach der Strättliger-Chronik im 10. Jahrhundert um den Thunersee gebaut und der Mutterkirche des Heiligen Michael im Paradies (Einigen) unterstellt haben soll. Ausgrabungen im Frühjahr 1973 haben allerdings gezeigt, dass eine Gründung in der zweiten Hälfte des ersten Jahrtausends vermutet werden darf.

Die heutige Kirche ist die fünfte am selben Standort. Sie fällt auf durch ihre prachtvolle Lage am Südhang über dem See mit dem bergwärts angebauten schlanken, hohen Turm.

Wer über die steile Strasse am Rande des ehemaligen Weinbauerndorfes zur Kirche emporsteigt, erlebt im einfachen Predigtsaal aus dem Jahre 1727 eine Überraschung: Die Kirche besitzt, abgesehen von den Scheibenstiftungen umwohnender Herren und der Städte Bern und Thun, aus der Berner Münsterwerkstatt einen Zyklus von 24 kostbaren Glasscheiben mit dem Leben Jesu und 4 Scheiben mit dem Wappen der Herren von Scharnachthal, die Hans Noll im ausgehenden 15. Jahrhundert geschaffen hat. Sehenswert ist auch die übrige Ausstattung: Die Kanzel (1684) und der Abendmahlstisch (1638), beide aus der spätgotischen Vorgängerkirche, und die Mosetafel (1731) von einem Maler namens Koch gemalt.

Zur gesamten harmonischen Baugruppe gehören das Pfarrhaus (1728) und das Ofehüsi mit Räumen für Unterricht und Zusammenkünfte.

 

 

Parkhotel Gunten


Das Parkhotel Gunten wurde 1910 als modernes Hotel auf der Guntenmatte gebaut, einer Wiese, die einen parkähnlichen Charakter hatte und auf welcher ein kleiner «Spycher» stand. Bauherr war Adolf Lanzrein, Besitzer der Getreidemühle in Thun. Seine Frau führte das Hotel während der ersten Jahre nach der Eröffnung, 1915 galt das Parkhotel Gunten als eines der modernsten Häuser im Berner Oberland. Die traumhafte Lage am See und der grosse, prächtige Park gaben dem Hotel schon damals seine besondere Attraktivität.

Aufgrund der Kriegsjahre kam es zu finanziellen Problemen, sodass das Parkhotel 1931 von der Berner Kantonalbank übernommen werden musste. Nach dem zweiten Weltkrieg übernahm das Ehepaar Bachmann das Hotel und wurde gleichzeitig auch Gastgeber für die nächsten 12 Jahre. In den 1980er Jahren wurden im Hotel grössere Investitionen getätigt und seine Attraktivität weiter gesteigert. Heute ist das Parkhotel ein Dreisterne-Ferienhotel mit 48 Zimmern und 78 Betten.

Die Wellness-Landschaft wurde im ehemaligen Bootshaus eingerichtet. Nebst Saunas und Dampfbad bietet der SPA einen Whirlpool auf dem Sonnendeck, einen schönen Ruheraum und einen direkten Seezugang. Der direkte Seeanstoss, der mediterran wirkende Park und die grandiose Aussicht auf den See und die Berge des Berner Oberlands sowie die umsorgende Freundlichkeit unserer Mitarbeitenden machen den Aufenthalt im Parkhotel Gunten so einzigartig.
Das à la carte Restaurant verfügt über 70 Innensitzplätze und zwei Terrassen mit über 140 Aussensitzplätzen sowie einer Lounge. Dank der hervorragenden Küche und den grosszügigen Räumlichkeiten finden im Hotel-Restaurant Hochzeiten, Jubiläumsfeste, Familienfeiern und Geschäftsessen statt.

Im Herbst 2015 wurde dem Parkhotel das Krönchen aufgesetzt, das Hotel ist durch die hotelleriesuisse mit dem Titel 3-Sterne-Superior geehrt worden.

Stadtkirche Thun


Der markante mitelalterliche Turm und das grosszügige, barocke Schiff prägen das Erscheinungbild der Stadtkirche Thun von nah und fern und setzen ein symbolhaftes Zeichen kirchlicher Präsenz in der Stadt. Während der Turm aus der Zeit um 1330 stammt und etwa 1430 mit Fresken versehen wurde, ist die Kirche ein Neubau nach Plänen von Paulus Nader von 1738. Zuvor stand dort eine im Mittelalter dem heiligen Mauritius geweihte Kirche mit gotischem Hochchor, deren Ursprünge auf das 13. Jahrhundert zurückgehen, und Spuren von weiteren Vorgängerbauten lassen sich bis ins 10. Jahrhundert zurückverfolgen.

Der spätbarocke Predigtsaal ist mit Stuckaturen von Daniel Haag verziert. Der Abendmahlstisch im Renaissance-Stil stammt von 1602, die Kanzel von Daniel Gintzi von 1661. Sehenswert ist auch ein von Johann August Nahl (dem Älteren) geschaffenes Epitaph für den Schultheissen Beat Ludwig May aus dem Jahr 1748.


Übernachtung


Künstlerhotel
Parkhotel Gunten
www.parkhotel-gunten.swiss


weitere Angebote
www.thunersee.ch


Kontakt


GAIA Musikfestival Oberhofen
T +41 78 872 27 95
(keine Ticketbestellung)

info@gaia-festival.com
www.gaia-festival.com


Medien


Flyer – GAIA Musikfestival 2019
A5, 4 Seiten, PDF (2,2 Mb)

> Download


Clara Schumann
JPG, 2658 x 3384 px (6 Mb)

Bei Veröffentlichung muss der Bildnachweis abgebildet werden:
Andreas Staub, Clara Wieck, Wien 1838
Mit freundlicher Genehmigung des Robert-Schumann-Haus Zwickau

> Download


Gwendolyn Masin
JPG, 2083 x 2083 px (2,2 Mb)

> Download


Gwendolyn Masin
© Balazs Borocz, JPG, 3500 x 2336 (2,7 Mb)

> Download


Isabelle van Keulen
© Nikolai Lund, JPG, 2333 x 3500 px (1,6 Mb)

> Download