Gérard Caussé, Viola
Gérard Caussé ist einer der führenden Bratschenvirtuosen weltweit und einer der wenigen, die seit William Primrose der Viola ihr volles Potential als Soloinstrument entlocken konnten.
Er betrat die internationale Bühne Mitte der 1970er Jahre als Gründungsmitglied und Solobratschist in Pierre Boulez’ Ensemble Intercontemporain sowie als Bratschist des Via Nova Quartet und des Quartet Parrenin. Heute ist Gérard Caussé in der ganzen Welt mit Orchestern wie dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Orchestre National du Capitole de Toulouse, dem Orchestre Philharmonique de Montpellier, dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg und dem Sinfonieorchester São Paulo zu hören.
Sein Repertoire reicht von barocker bis hin zu zeitgenössischer Musik und es wurden mehr als zehn Konzerte für ihn komponiert. 2006 spielte er beispielsweise zusammen mit dem Klarinettisten Michel Portal und dem Französischen Nationalorchester bei der Uraufführung von Wolfgang Rihms Doppelkonzert für Viola und Klarinette im Théâtre de Champs-Elysées.
Sowohl bei Konzerten als auch bei CD-Aufnahmen trat Gérard Caussé zusammen mit Künstlern wie Gidon Kremer, Maxim Vengerov, Franz Peter Zimmerman, Renaud und Gautier Capuçon, Augustin Dumay, Dimitri Sitkovetsky, Frank Braley, Nicholas Angelich, Paul Meyer, Gary Hoffman, Alois Posch sowie dem Hagen Quartett und dem Modigliani Quartett auf. Er arbeitete mit zahlreichen Dirigenten, darunter James Conlon, Charles Dutoit, Peter Eötvös, Philippe Herreweghe, Marek Janowski, Emmanuel Krivine, Marc Minkowski, Kent Nagano, Roger Norrington und Krzysztof Penderecki.
Seine CD-Produktionen umfassen mehr als 45 Aufnahmen für Plattenlabels wie Deutsche Grammophon, EMI und Philips. Zu seinen jüngsten Orchesteraufnahmen gehört „Le Cyprès blanc“ von Hugues Dufourt, mit dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg (Timpani 2007), wofür er das Diapason D’Or erhielt. Seine Einspielung von Berlioz’ „Harold en Italie“ mit John Eliot Gardiner und dem Orchestre Révolutionnaire et Romantique (Philips 1996) wurde zum weltweit hervorragend kritisierten Klassiker.
Von 2002–2004 war er künstlerischer Leiter des Orchestre de Chambre National de Toulouse, mit dem er sowohl als Dirigent wie auch als Solist auftrat. 2005 wurde er zum musikalischen Leiter des Festivals Florilegio Musical Salmantino und zum künstlerischen Leiter des Jugendorchesters der Fundación Caja Duero ernannt.
Derzeit ist er Professor für Viola am Konservatorium Paris und erteilt regelmässig Meisterklassen am Salzburger Mozarteum, an der Musikhochschule Reina Sofía in Madrid, der Musikhochschule Villecroze und beim Verbier-Festival.
Er spielt eine Viola von Gasparo da Salo aus dem Jahr 1560.
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Bewerbungsschluss: 18. März 2011
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GAIA Introduces...
Student Masters in Concert
Datum: Samstag, 7. Mai 2011
Konzertort: Helene-Fahrni-Saal, Musikschule Thun (Schloss Bellerive)
Zeit: 19 Uhr
GAIA Masters in Concert
Datum: Sonntag, 8. Mai 2011
Konzertort: Stadtratssaal (Rathaus), Thun
Zeit: 19 Uhr
GAIA Masters Unterrichtsorte
Schlossblick, Sagistrasse 1, verschiedene Räume
Schulhaus Chrümig, Schulhausstrasse 13, Aula
Unterstufen-Schulhaus, Sekundarschulweg, Aula und Musiksaal
Alle Unterrichtsorte befinden sich in CH-3752 Wimmis.
GAIA Masters Unterkunft
Für die TeilnehmerInnen besteht die Möglichkeit einer Gruppenunterkunft unter der folgenden Anschrift:
Schlossblick, Sagistrasse 1, CH-3752 Wimmis
Die TeilnehmerInnen werden gebeten, am 04. Mai an obiger Adresse einzutreffen. Für Begleitpersonen besteht die Möglichkeit, zu einem reduzierten Tarif am gleichen Ort zu übernachten.
Im Schlossblick werden drei Mahlzeiten pro Tag zubereitet.
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