GAIA3 2011
Kammermusikfestival Thun

 


Sonntag, 8. bis
Sonntag, 15. Mai 2011


Konzertorte
Rathaus Thun

Schloss Thun

Schloss Oberhofen
Scherzligenkirche Thun


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> GAIA 2011 – Programmheft



Grusswort

Raphael Lanz, Stadtpräsident Thun


Das GAIA-Festival gehört zur Region Thun!

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Festivalbesucherinnen und -besucher! Herzlich willkommen in Thun! Wir freuen uns sehr, zum dritten Mal in Folge die Gastgeberstadt dieses innovativen und international beachteten Festivals zu sein.

Ein Konzertangebot von beeindruckender Fülle und Qualität steht auch dieses Jahr auf dem Programm. Der Geist von GAIA, neue Pfade des Musikgenusses zu suchen und zu fördern, wird sicher zahlreiche Liebhaber der klassischen Musik anziehen. Die einfühlsamen Darbietungen der aus verschiedenen Winkeln der Erde zusammenkommenden Musikinterpreten werden, davon bin ich überzeugt, die Kammermusik zu neuem Leben erwecken. Gespannt erwarten wir auch die angekündigten Erstaufführungen.

Die geschickte Auswahl der Konzertorte, wie das Schloss Thun und das Schloss Oberhofen, das Rathaus Thun, die Kirche Scherzligen und die Musikschule Thun, bringt ausserdem architektonische und musikalische Kostbarkeiten gemeinsam zur Geltung.

 

 

Die Förderung von aufstrebenden Talenten innerhalb der durchgeführten Meisterklassen rundet erneut das Festivalprogramm ab.

Das GAIA-Kammermusikfestival ist eine willkommene Bereicherung für die Stadt und die Region Thun.

Der Initiantin Gwendolyn Masin, dem organisatorischen Leiter Christoph Ott, dem Organisationskomitee und den freiwilligen Helferinnen und Helfern danken wir herzlich für das grossartige Engagement. Das GAIA-Festival gehört zur Region Thun!

Ich wünsche Ihnen einen inspirierenden Aufenthalt und wundervolle Konzerterlebnisse.

Raphael Lanz
Stadtpräsident


Willkommen

Gwendolyn Masin und Christoph Ott


Alles wandelt sich

Kammermusik ist heute etwas ganz Anderes als gestern. Die Kammer im räumlichen oder auch im organisatorischen Sinne, sie war ein Bestandteil höfischen Lebens, die Kammermusik somit etwas Offizielles, Herrschaftliches – mal musizierten die Herrschaften, mal waren es Angestellte.

Was bedeutet Kammermusik heute? Als Herrschaftsinstrument wird sie, glücklicherweise, nicht mehr gebraucht. Im Gegenteil, die Kammermusiker, die vernünftigen Leute, wie sie Goethe nannte, sind heute mehr denn je daran interessiert, ihre Kunst zugänglich und transparent zu machen.

Und morgen? Sehen wir uns beim GAIAKammermusikfestival. Wir stehen für diese Zugänglichkeit mit öffentlichen Proben, Meisterkursen, einem Konzert der Kursteilnehmer bei freiem Eintritt und unserem Interesse an persönlicher Begegnung mit dem Publikum.

Wir stehen für eine Idee von Kammermusik, die nicht von Herrschaft, sondern von Freundschaft lebt. Die dritte Ausgabe von GAIA in Thun ist die bisher grösste. Wir haben die Meisterklassen erweitert und wir werden erstmals den GAIA Award für junge Musiker vergeben, verbunden mit einer Einladung zum Festival 2012.

Wir werden Ihnen bekannte Werke ebenso vorstellen wie fünf Schweizer Erstaufführungen, teilweise in neuen kammermusikalischen Fassungen.

Und wir haben schon zahllose Ideen für übermorgen. Alles wandelt sich, und wir sind mit auf dem Weg. Begleiten Sie uns! In diesem Sinne: Herzlich willkommen!

Gwendolyn Masin
Künstlerische Leiterin

Christoph Ott
Organisatorischer Leiter