GAIA2 2010
Kammermusikfestival Thun

 


Donnerstag, 6. bis
Sonntag, 9. Mai 2010


Konzertorte
Kirche Amsoldingen

Kirche Blumenstein

Schloss Thun
Schloss Oberhofen


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> GAIA 2010 – Programmheft



Grusswort

Hans-Ueli von Allmen, Stadtpräsident Thun


Sehr geehrte Damen und Herren
Liebe Festivalbesucherinnen und -besucher

Ich freue mich, dass das GAIA Kammermusikfestival auch in diesem Jahr die Stadt Thun als Gastort gewählt hat. Die kommenden hoch stehenden Konzerte helfen mit, unserer Stadt als Kulturstandort noch mehr Gewicht zu verleihen. Alle Liebhaber klassischer Musik wissen das Engagement von Gwendolyn Masin und ihrem Organisationskomitee sicher zu schätzen.

«Ohne Musik wär’ alles nichts.» Wolfgang Amadeus Mozarts Feststellung ist ganz in meinem Sinne. Musik machen oder Musik hören ist eine Bereicherung für Jung und Alt. Die Musik war und ist zu jeder Zeit ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens und eines der wichtigsten Kulturgüter. Das gemeinsame Musizieren kann verschiedene Generationen und Kulturen verbinden und zur gemeinsamen Sprache werden.

 

 

Musik schafft Emotionen und kann zum Ausdruck bringen, was sich nicht in Worte fassen lässt und doch mitgeteilt werden will.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viele inspirierende Momente in Thun — sei es beim Musizieren oder beim Besuch eines der viel versprechenden Konzerte.

Hans-Ueli von Allmen
Stadtpräsident


Willkommen

Gwendolyn Masin und Christoph Ott


Liebe Freunde, willkommen zur zweiten Auflage
des GAIA Kammermusikfestivals in Thun!

GAIA ist eine Plattform für Innovationen und Impulse mit unzähligen, einzigartigen Ergebnissen, die letztlich von den herausragenden teilnehmenden Künstlern erreicht werden. GAIA ist ein war gewordener Traum — eine Wirklichkeit, in der Schaffensfreiheit herrscht und in der gezeigt werden kann, wie klassische Musik gemacht, gehört und geschätzt wird. Es ist ein Mikrokosmos der neuen Ideen, wo Programme gestaltet werden dürfen, die ihre Einflüsse von überallher beziehen können.

Gerne kehrt das Festival zum zweiten Mal in Folge nach Thun zurück, wo es von denjenigen, die unermüdlich hinter den Kulissen arbeiten, bereits stolz GAIA2 getauft wurde. Die Zahl 2 spiegelt sich dieses Jahr symbolisch in der Auswahl des Repertoires, in der Anzahl der Werke bestimmter Komponisten, in den Feierlichkeiten um den runden Geburtstag von Schumann, in der Zusammenstellung der Ensembles, in den Titeln der Konzerte sowie in der Meisterklassen-Struktur wider.

In der Physik steht das Kürzel g für Beschleunigung aufgrund von Gravitation. Dieses Prinzip findet sich auch bei GAIA wieder, in der Anziehung zwischen den Menschen, die das Festival zu dem machen, was es ist, und in der Kraft, die GAIA dazu antreibt, bedeutende, magische Musikerfahrungen zu präsentieren, die von künstlerischer Integrität geprägt sind.

Wir hoffen, dass Sie beim diesjährigen GAIA-Festival so viel Vergnügen haben wie wir bei der Planung.

Gwendolyn Masin
Künstlerische Leiterin

Christoph Ott
Organisatorischer Leiter


«Wir haben Träume. Es ist wie in der Kunst. Die Konzepte [der Teilchenphysik] sind so schön in ihrer Einfachheit. Und sie beantworten die grundlegendsten Fragen. Physik und Kunst sind zwei Ausdrucksformen desselben Wunsches der menschlichen Intuition, die Natur zu verstehen.»
Fabiola Gianotti, Physikerin, CERN